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Mosambik

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© Flamingo Bay Water LodgeMosambik zählt rund 20 Mio. Einwohner, von denen ein Zehntel in der Hauptstadt Maputo lebt. Portugiesisch ist die offizielle Staatssprache. Im Land werden aber über 20 verschiedene afrikanische Sprachen und Dialekte gesprochen. Rund 40 Prozent der Mosambikaner sind Anhänger von Naturreligionen, weitere 40 Prozent Christen. Die Gruppe der Muslime macht derzeit knapp 20 Prozent aus, ist aber ständig am wachsen. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf lag im Jahr 2006 bei 275 Euro. Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung lebt in absoluter Armut. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei nur 47 Jahren - wobei AIDS als Todesursache einen bedeutenden Anteil hat.
Entlang der 2800 km langen Küste befindet sich ein breites Küstentiefland. Es bedeckt den größten Teil des Südens, doch wird es von der Sambesimündung nach Norden hin schmaler. Hinter der Küste steigt das Land stufenförmig bis zum zirka 1000 m hohen Tafelland des Hochfelds an. Der höchste Berg ist der Monte Binga in der Provinz Manica mit 2436 Metern.

© G. ParsonWalhai vor TofoEnde der 50er Jahre bis Anfang der 70er erlebte Mosambik seine erste große Blütezeit als Urlaubsland. Filmhelden wie John Wayne besuchten das Land mit seiner unglaublichen Tier- und Pflanzenvielfalt ebenso wie Staatspräsidenten und Wirtschaftsmagnaten.
Der Tourismus stoppte abrupt Mitte der 70 Jahre, bedingt durch den in dem Land ausbrechenden Bürgerkrieg. Die Dörfer und Städte des Landes wurden zerschossen und verbrannt, das Großwild von den hungernden Menschen beinahe ausgerottet. Schwere Naturkatastrophen mit riesigen Überschwemmungen taten ihr übriges. Noch heute befindet sich viele Teile des Landes im Aufbau.
Die 2700 Kilometer Traumküste am Indischen Ozean, mit herrlichen Stränden, versteckten Inselparadiesen, Lagunen und Korallenriffen haben in den letzte Jahren immer mehr Besucher in das Land gelockt. Besonders Taucher werden von dem einzigartigen Unterwasserleben der Gewässer vor der Küste Mosambiks angezogen.

Manta Coast

© Barra Reef DiversDie Manta CoastDas bekannteste und spektakulärste Tauchgebiet Mosambiks liegt 560 Kilometer nördlich von Maputo. Es wird von den Einheimischen „Manta Coast“ genannt und macht seinem Namen alle Ehre. Begegnungen mit diesen eleganten Schwimmern sind an den Riffen von Barra und Tofo „fast“ garantiert. Das ganze Jahr über kann man oft mehrer dieser friedlichen Riesen an den diversen Putzerstationen beobachten.
Auch Walhaie trifft man in den Gewässern der Manta Coast ganzjährig an. In den Monaten von Oktober bis Anfang April ist die Wahrscheinlichkeit sie zu sehen über 90%.
Von Juli bis November ziehen die Buckelwale an der Küste vorbei. In dieser Zeit kann man beim Tauchen sogar die Walgesänge wahrnehmen.
Aber nicht nur die Riesen der Meere machen das Tauchen in Mosambik zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Riffe sind voll von kleineren  tropischen Unterwasserbewohnern wie Muränen, Harlekingarnelen, Froschfischen und unzähligen Nacktschnecken. Freunde der Makrophotographie werden ebenfalls voll auf ihre Kosten kommen. Die Sichtweiten in Mosambik schwanken zwischen 10 und 25 m. Wir bringen unsere Gäste vorwiegend in den Unterkünften des Barra Beach unter. Die Tauchplätze die von dort aus angefahren werden, sind sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Taucher geeignet.

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