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Alle Inseln Indonesiens
Das viertgrößte Land der Welt ist die Heimat von mehr als 230 Millionen Menschen - hauptsächlich Moslems - mit im Wesentlichen christlichen, hinduistischen, und buddhistischen Minderheiten. Eingeborene Stämme existieren noch in entlegenen Regionen Indonesiens, von Kalimantan in Borneo bis nach Westpapua in Ostindonesien. Die Dokumente ihrer heidnischen Ahnen können noch von jenen bewundert, vernommen und nachempfunden werden, die es wagen, die touristischen Grenzen zu überschreiten.
Die Indonesier nennen ihr Land "Tanah air Kita - Unser Land und Wasser". Der Name hat seine Berechtigung in der Gegebenheit, das Indonesien nur aus Inseln besteht. Niemand kennt die genaue Anzahl, aber mit mehr als 17.000 Inseln erstreckt sich die Küste Indonesiens auf ungefähr 81.350 Kilometer und sein Wassergebiet beansprucht 3.1 Millionen Quadratkilometer Meeresoberfläche. In diesen Meeren befinden sich 15% aller Korallenriffe der Welt.In Indonesiens Unterwasserwelt finden sich einige der letzten Reservate unberührt tropischen Tauchens auf unserem Planeten. Hier werden noch Inseln vom Meer geboren und wieder zurückgefordert, verursacht durch die Aktivitäten eines 5.000 Kilometer langen Bogens, der das Festland Südostasiens mit Neuguinea verbindet. Dieser Bogen, der mit noch nicht erloschenen Vulkanen besiedelt und der Rand einer tektonischen Platte ist, wird bilderreich "Feuerring" genannt. Er ist umgeben von zerklüfteten Inseln und dicht bewachsen von einer tropischen Pflanzenwelt.
Taucher sind eine rasch zunehmende Schar von Besuchern auf Indonesiens Inseln. Auf Sie warten die artenreichsten Meere der Welt. Unberührte Korallenriffe mit einer üppigen Unterwasserpracht, riesige Fischschwärme, Mantas, Haie, Wale aber auch ein unvergleichbarer Mikrokosmos aus Pygmäenseepferdchen und anderen kleinsten Lebewesen, machen das Tauchen in Indonesien zu einem einmaligen Erlebnis.
Bali
Bali, die Insel der Götter, steht für traumhafte, palmengesäumte Strände, wunderschöne Landschaften mit grünen Reisterassen und beeindruckenden Bergen. Die größtenteils buddhistische Bevölkerung verwöhnt ihre Gäste mit einer zuvorkommenden Freundlichkeit, die einzigartig ist.
Es gibt eine große Vielfalt an Ausflugsmöglichkeiten auf der Insel. Wir möchten hier nur das pittoresk gelegene Städtchen Ubud erwähnen. Es ist die Heimat der Künstler, Tänzer und Handwerker. Außerdem ist der Ort bekannt für seine landschaftlich wunderschön gelegenen Hotels. In den Bereichen Luxus, Komfort und Service stellen sie so manches arabische 6 oder 7 Sterne Hotel in den Schatten.
Die besten Tauchgebiete von Bali sind das im Nordosten gelegene Tulamben mit dem Wrack der Liberty, und die im Nordwesten gelegenen Tauchgebiete der Secret Bay sowie Menjangan Island. Die Insel Menjangan ist Teil des Bali Barat Nationalparks und befindet sich unweit von Pemuteran, zwischen 30 und 50 Anfahrtsminuten vom Festland entfernt. Der Name Pulau Menjangan bedeutet "Insel der Hirsche".
Die Insel selbst ist sehr trocken und verfügt über keinerlei Süßwasserquellen. Es gibt nur wenig Landtiere, außer einigen Reptilienarten, die sich hier wohlfühlen. So liegen die eigentlichen Schätze der Insel unter der Wasseroberfläche. Eine große Anzahl an Tauchplätzen bieten abwechslungsreiche Tauchgänge sowohl für Tauchanfänger als auch für fortgeschrittene Taucher.
Kalimantan
Ein Mantarochen, auch Riesenmanta genanntKalimantan Barat ist eine indonesische Provinz auf der Insel Borneo. Sie liegt im Südwesten der Insel und grenzt im Norden an den malaysischen Teilstaat Sarawak.
Reisende begeben sich auf ein Abenteuer, denn auf der drittgrößten Insel der Welt gibt es nur wenige Straßen. Landschaftlich ist die Provinz vorwiegend von Flachland geprägt, höhere Gebirge finden sich nur an der Südostgrenze. Aus der Luft sieht man die zahlreichen Flusswindungen des Kapuas, längster Fluss Indonesiens, der ins Innere der Insel fließt, eingerahmt von grüner Endlosigkeit.
Die Bevölkerung setzt sich aus eingewanderten Javanern, Maduresen und den einheimischen Dayak, die vorwiegend im Landesinneren leben, zusammen. Im Südwesten der Insel finden Sie die Hauptstadt Pontianak mit rund 515.000 Einwohnern.
Die im Südosten liegenden Tauchgebiete rund um das Inselarchipel Maratua sind vor allen Dingen bekannt geworden durch das zahlreiche Auftreten von Mantas. Ganz in der Nähe der Insel Sangalaki gibt es mehrere Putzerstationen, an denen eine Sichtung dieser wunderbaren Tiere fast garantiert werden kann.
Komodo
Interessantes Farbenspiel beim SonnenuntergangDie indonesische Insel Komodo mit rund 2000 Einwohnern gehört zu den Kleinen Sunda-Inseln und ist Teil des Nationalparks Komodo. Besonders bekannt ist der hier beheimatete Komodowaran, die mit bis zu 3 Metern Länge derzeit größte Echse der Welt. Außerdem bieten die Gewässer rund um die Insel hervorragende Möglichkeiten für Taucher und Schnorchler.
Komodo ist nur 1,5 Flugstunden von der Insel Bali entfernt. Viele Touristen reisen nach Komodo, um die Flora und Fauna an Land und unter Wasser zu bewundern. Eine Wanderung zu den Komodowaranen, welche nur in Begleitung von örtlichen Führern der Naturschutzbehörde PKA möglich ist, wollen wir Ihnen unbedingt ans Herz legen. Besonders gute Beobachtungsplätze liegen am Fluss Liang und im Poreng-Tal.
Unter Wasser bietet Komodo fast jede erdenkliche Art des Tauchens; von strömungsreichen Tauchgängen vorbei an unterseeischen Bergen, die von Haien patrouilliert werden, über Thunfische und andere pelagische Fischschwärme. Aber auch im Makrobereich hat Komodos Unterwasserwelt einiges zu bieten. Tauchen ist das ganze Jahr über gut, auch wenn es aufgrund der starken Strömungen selten etwas kühler werden kann.
Die beste Zeit, um im Norden Komodos Tauchen zu gehen, ist während des Südost-Monsuns (Ende März bis Anfang Mai und Ende September bis Anfang November). Im Süden eignet sich als Reisezeit Mitte November bis Anfang März. Die Wassertemperaturen betragen zwischen 21 und 29°C, bei Sichtweiten zwischen 10 bis 20 m.
Nordsulawesi
Farbenprächtige UnterwasserweltDie indonesische Provinz Nordsulawesi bildet die Nordostspitze der Insel Sulawesi. Besonders sehenswert sind die Sangihe- und Talaud-Inseln, die eine Verbindung zur philippinischen Insel Mindanao darstellen.
Die Region wird vom Volk der Minahasa bewohnt, die sich vorwiegend zum Christentum bekennen, eine Besonderheit im ansonsten muslimisch geprägten Indonesien. An der Westküste liegt die Hauptstadt Manado mit den Tauchrevieren der vorgelagerten Insel Bunaken als Hauptattraktion.
Die Provinz ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Neben der Produktion und dem Export von Palmöl und Kokosnüsse ist auch der Fischfang und dessen Verarbeitung von großer Bedeutung. Dank der politischen Stabilität, der ruhigen Lage und seiner faszinierenden Natur und Unterwasserwelt bietet Nordsulawesi hervorragende Möglichkeiten für touristische Ausflüge und Tauchreisen. Besonders beliebt bei Tauchern sind die Tauchplätze der Lembeh Strait und die Tauchgebiete rund um die Bunaken.
Raja Ampat
Die Seekobra ist eine der giftigsten Schlangen der WeltRaja Ampat ist ein Archipel im Indopazifik westlich von Neuguinea. Die indonesische Region bildet mit der Vogelkop-Halbinsel und der Bomberai-Halbinsel die Provinz Papua Barat.Die Inselwelt von Raja Ampat beherbergt einige der weltweit artenreichsten Korallenriffe und eines der farbigsten Vogelparadiese. Der Name der Region, Raja Ampat, erinnert an die ehemaligen Rajas und bedeutet übersetzt "Vier Könige" - ein Hinweis auf die vier größten Inseln dieser Region (Batana, Waigeo, Mosool und Salawati). Auf einer Fläche von insgesamt 42.000 km2 erstrecken sich 2.500 kleinere und größere Inseln, deren Kalkfelsen beinahe bis zum Meeresufer von unberührtem Regenwald bedeckt sind.
Die Tauchplätze von Raja Ampat werden zu Recht als "Krone der Schöpfung unter Wasser" bezeichnet.
Sulawesi
Clownfisch in einer AnemoneDie indonesische Insel Sulawesi, zwischen Borneo und Neuguinea gelegen, bietet traumhafte Strände und eine atemberaubende Unterwasserlandschaft sowie eine Vielfalt an Natur, Kultur und seltenen Tierarten.Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und daher von sehr unregelmäßiger Gestalt. Sie wird im nördlichen Teil vom Äquator geschnitten, was für das zentrale Bergland starke Niederschläge bedeutet. Die Folge ist eine üppige Vegetation mit dichtem Regen- und Hochnebelwald, in dem vereinzelt indigene Gruppen leben.
Touristisch besonders attraktiv sind neben Nordsulawesi die Togian Islands, ein völlig unberührtes Paradies mit langen, weißen Sandstränden. Darüber hinaus lockt die Insel mit dem artenreichen Dschungelreservat Tangkoko sowie die im Süden gelegene Stadt Tana Toraja mit seiner einmaligen Architektur und den uralten Grabmälern.
Die Tauchgebiete Togian Islands und die der Küstenregion sind extrem abgelegen und touristisch wenig erschlossen. Sie bieten ein unglaubliches Artenreichtum an unberührten Tauchplätzen.
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