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(C) Beluga Reisen
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Die Stadt Petra mit der weltberühmten ehemaligen Hauptstadt der Nabatäer befindet sich etwas östlich der Arava Senke, ungefähr auf halbem Weg zwischen Aqaba und dem Toten Meer. Die moderne Stadt zählt heute um die 40.000 Einwohner und begrüßt jedes Jahr über eine halbe Million Besucher. Das Königreich der Nabatäer, ein Verbund antiker nordwestarabischer Nomadenstämme, ist weltberühmt, denn diese Stämme ließen sich in der Gegend von Petra nieder und hinterließen der Welt die einmaligen Felsengräber mit den in Stein gemeißelten Palastfassaden. Bereits 1985 wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und zählt sicherlich zu den berühmtesten antiken Stätten der Welt.

Die Nabatäer hinterließen nur wenige Schriftzeugnisse, sodass die Ursprünge der antiken Stadt nicht exakt bestimmt werden können. Ca. 500 v. Chr. begannen die Nabatäer ihren Einfluss auf die für den Handel wichtigen Knotenpunkt auszuweiten, um schließlich die Gegend unter ihre Kontrolle zu bringen. Es folgte eine Blütezeit, die während der Herrschaft des Nabatäerkönigs Aretas III (87 – 62 v. Chr.) ihren Höhepunkt fand. Danach wurde das Königreich zu einem Vasallenstaat Roms, konnte sich aber noch rund 200 Jahre als autonomes Gebiet halten. Der Niedergang begann dann mit der Erschließung alternativer Handelsrouten und der Verlegung der Hauptstadt weiter nördlich nach Bostra im heutigen Syrien.

Für eine halbwegs umfassende Besichtigung der antiken Anlage sollte man um die sechs Stunden einplanen. Alleine der Weg durch die enge Schlucht (dem „Siq“) bis zur Einmündung in das eigentliche Tal beansprucht knapp 45 Minuten, wenn man sich nicht für einen Pferderitt entscheidet. Zum wohl berühmtesten Bauwerk, dem „Kloster“, sind es weitere zwei Stunden und dann gilt es noch die 850 Stufen mitten durch die Felsenschlucht zu meistern. Einmal oben angelangt, wird der anstrengende Aufstieg jedoch mit dem atemberaubenden Anblick des vielleicht schönsten Felsengrabes belohnt. Ein kleines Café mit Blick auf das monumentale Denkmal bietet sich zum Ausruhen an.

Wenige Kilometer nördlich von Petra liegt „Little Petra“, einst Karawanenrastplatz und Warenumschlagsplatz der Hauptstadt. Es gibt dort kaum Grabstätten, doch sind die in Fels gemeißelten Unterkünfte, Speiseräume und Kultstätten durchaus einen Besuch wert. Unweit von Petra befinden sich auch zwei der interessantesten Kreuzritterburgen Jordaniens: Kerak und Showbak (auch als Montreal bekannt) gehören zu den am besten erhaltenen Festungen des Landes und liegen unweit der Aqaba – Petra Route.

Das Angebot an Unterkünften ist in Petra groß und reicht von familiären Pensionen, die von ansässigen Europäern betrieben werden, bis hin zum geschmackvoll, orientalischem Traditionshotel der Mövenpick Kette. Wir bieten die Besichtigung von Petra als Tagesausflug ab/bis Aqaba an oder im Rahmen einer individuellen Rundreise mit ein oder zwei Übernachtungen. Wir beraten Dich gerne.

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