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(C) Little Inn Hotel

Die beliebte griechische Ferieninsel Kreta ist mit einer Fläche von gut 8.300 km² und einer Küstenlänge von rund 1.000 km die größte griechische Insel und die fünftgrößte im Mittelmeer. Kreta liegt ca. 300 km von der afrikanischen Küste entfernt ( die zur Region Kretas gehörige bewohnte Insel Gavdos, die ca. 35 km vor der Südküste liegt, ist der südlichste Punkt Europas) und das Klima ist i.d.R. milder als im Rest Griechenlands. Kreta hat gut 600.000 Einwohner und die Insel ist so kontrastreich wie kaum eine andere in Griechenland: Die Nordküste mit den größten Städten der Insel Heraklion, Chania, Rethymno und Agios Nikolaos und einer sehr guten touristischen Infrastruktur, während die Südküste noch weitgehend unberührt und wenig touristisch erschlossen ist. Dazwischen ein Gebirgsmassiv, das die ganze Insel überzieht, mit Bergspitzen von knapp 2.500 m Höhe, einer besonders artenreichen Flora, traditionellen Dörfern wo das Leben wie stehen geblieben scheint und Schluchten, die zu den spektakulärsten in Europa gehören (wie etwa die Samaria Schlucht).

Die ältesten Spuren menschlicher Bewohner auf Kreta reichen ca. 130.000 Jahre zurück und die Insel ist seit etwa 8.000 Jahren durchgängig besiedelt. Die Minoische Kultur, die auf Kreta ab ca. 3.000 v. Chr. bis zur schrittweisen Übernahme durch Mykene ca. 1.400 v. Chr. ihre Blütezeit hatte, gilt als die älteste Hochkultur Europas und zahlreiche Ausgrabungsstätten auf der Insel –wie etwa der Palastkomplex von Knossos– zeugen von dieser glorreichen Vergangenheit. Geprägt wurde die Insel auch durch die venezianische und osmanische Besatzung, wie zahlreiche Bauwerke bezeugen. Im griechischen Unabhängigkeitskrieg von 1821 wurden die Aufstände auf Kreta besonders brutal niedergeschlagen und die Insel wurde nicht Teil des neuen griechischen Staates, sondern erlangte 1898 eine fast selbstständige Autonomie. Erst 1912 wurde Kreta Teil des griechischen Nationalstaates und man spürt heute noch den Stolz der besonders gastfreundlichen Bewohner auf ihren ureigenen Charakter und ihre Traditionen.

Wichtigste Einkommensquelle auf Kreta ist der Tourismus, auch weil die Saison durch das milde Wetter länger ist als in anderen Teilen Griechenlands. Aber auch Wein-, Oliven- und Obstanbau sind von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung. So gehört die Insel mit ihren rund 15 Millionen Olivenbäumen zu den größten Exporteuren von Olivenöl in der Europäischen Union. Tauchen ist auch auf Kreta erst seit wenigen Jahren erlaubt und die Tauchgebiete sind vom Charakter her ganz unterschiedlich: Während an der Nordküste durch die sehr gute touristische Infrastruktur Taucher in attraktiven Resorts ihrem Sport nachgehen können und ruhig auch die Familie mitnehmen können, ist die Südküste eher noch etwas für Taucher mit Pioniergeist. In jedem Fall bietet die Insel so viel Abwechslung, dass dort jeder auf seine Kosten kommt.

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