Entdecke Panama
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Die Skyline von Panama City
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Kuna Frau mit Molas
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Der Panama Kanal
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Cocos Island
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Coiba Island
(C) Coiba Dive Expeditions
Die "Drei Musketiere" bei Malpelo Island

Der Staat Panama liegt in Mittelamerika, am schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke. Im Westen grenzt Panama an Costa Rica und im Osten an Kolumbien. Der Panamakanal, der das Land durchquert, verbindet die Karibik und den Pazifischen Ozean. Dadurch wird den Schiffen ein fast fünfzehntausend Kilometer langer, gefahrvoller Umweg um Kap Horn erspart. Im Westen des Landes befinden sich bis zu 3.500 m hohe Gebirgsketten, zu Seiten der Karibik und des Pazifiks sind unzählige traumhafte Inseln, sowie die lebendige Metropole Panama City. Mehr wie die Hälfte der Einwohner leben dort. In selbstständigen Territorien besteht eine Selbstverwaltung der indianischen Uhreinwohner, die ihr Leben noch auf traditionelle Weise führen. Die offizielle Landeshauptsprache ist Spanisch.

Das besondere Interesse der Taucher gilt den Tauchsafaris, die von Panama aus zu einigen der besten Tauchreviere der Welt starten: Coiba Island, Cocos Island und Malpelo Island. Die beiden letzteren Tauchreviere gehören politisch nicht zu Panama –Cocos Island gehört zu Costa Rica, Malpelo zu Kolumbien- doch ist die Anfahrt von Panama aus ungefähr gleich lang wie von den Ländern, zu denen sie gehören.

Cocos Island liegt etwa 550 km vor der Pazifikküste Costa Ricas. Wie auch Coiba, Malpelo und die Galapagos Inseln ist Cocos als Großfischrevier bekannt. Doch nicht nur Unterwasser gibt es viel zu entdecken. Die unbewohnte Insel hat eine wunderschöne Natur: wild bewachsen, üppig grün, tiefe Schluchten, steile Berge und gigantische ins Meer stürzende Wasserfälle. Seit 1997 gehört der Nationalpark Cocos Island zum UNESCO Weltnaturerbe. Cocos Island ist aber nicht nur für eine einzigartige Natur und Vielfalt bekannt, sondern primär aufgrund von bestimmten Sagen und Geschichten. Diese handeln von wertvollen Piratenschätzen, die vor Jahren von Kapitänen wie Henry Morgan auf der Insel vergraben worden sind. Bislang blieben diese unentdeckt, auch nach etlichen Expeditionen. Cocos Island ist als Ganzjahresziel immer spektakulär. Durch das Aufeinandertreffen vieler verschiedener Strömungen kommt es zu einem transpazifischen Austausch von Meerestieren und deren Larven. Dieses ermöglicht eine einzigartige Vielfalt der Arten unter Wasser in außergewöhnlichen Mengen. Walhaie, Mantas, Seidenhaie, Galapagoshaie, Silberspitzenhaie und Marmorrochen sind regelmäßige Besucher der Gewässer. Eine ganz besondere Attraktion sind die sogenannten Baitballs. Zu diesem Ereignis ist unter, wie über Wasser viel los. Galapagoshaie, Thunfische, Seidenhaie, aber auch hunderte von Seevögeln jagen nach den silbern schillernden Fischen.

Coiba Island ist eine kleine Insel, vor der Pazifikküste Panamas gelegen. Sie ist noch vom Massentourismus verschont und bietet einen wunderbaren Ort für Individualisten, die in unberührter Natur tauchen möchten. Zusammen mit der Insel Cocos (Costa Rica), Malpelo (Kolumbien) und die Galapagos Inseln (Ecuador) bildet sie den Marineschutzkorridor „Tropical Eastern Pacific“. Er ist sehr bedeutend für die vielen Wanderungen von Fischschwärmen und Hammerhaien. Der Coiba Nationalpark umfasst die gleichnamige Insel Coiba, weitere kleinere Inseln und ein größeres Gebiet des Pazifiks. Nachdem Coiba vor etwa 12.000 Jahren vom Festland abgetrennt wurde, konnten sich auf ihr zahlreiche Spezies isoliert entwickeln. Heute finden wir auf ihr eine einzigartige Artenvielfalt an Vögeln, Pflanzen und Marineflora und –fauna. Seit 2005 wird der Coiba Nationalpark auch dem UNESCO Weltnaturerbe zugesprochen. Auf der Insel selber ist jeder Zentimeter von Urwald bedeckt, welcher von vielen Flüssen durchzogen wird. Diese münden in Wasserfälle, die sich ins Meer stürzen. Coiba wird von fünf verschiedenen Strömungen des Ozeans umspült. Sie ziehen viele Fischschwärme an, gefolgt von deren Jägern, den Haien. Schildkröten, darunter auch die berühmte Giant Pacific Leatherback, suchen die geschützten Sandstrände auf, um dort ihre Eier zu legen und einzugraben.

Die kleine Insel Malpelo Island liegt etwa 500 km westlich der Pazifikküste Kolumbiens. Eine karge Felsinsel in der rauen See. Die Anreise erfolgt über Panama oder Costa Rica per Boot. Die Insel ist von der kolumbianischen Regierung zu einem Schutzgebiet erklärt worden und ist bis auf eine Tauchbasis, unzähligen Seevögeln, Krabbenarten, Echsen und kleinen Waranen fast komplett unbewohnt. Seit 2006 steht Malpelo auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes. Bekannt ist die kleine Insel für ihr großes Aufkommen von Haien. Zusammen mit zehn weiteren kleinen Inseln bildet Malpelo einen Meeresnationalpark. Hier treffen bis zu acht Strömungen aufeinander, welche zahlreiche Nährstoffe zur Insel bringen. Die ideale Voraussetzung für eine schöne Unterwasserfauna, die Fischschwärme in großen Mengen mit sich bringt, welche wiederum Großfisch anlocken. Die größten Attraktionen sind hier die Seidenhaie, Galapagoshaie, Hammerhaie und riesige Fischschwärme. Freischwimmende Muränen fühlen sich in den kargen Gesteinsformationen sehr wohl, und trotz geringem Korallenbewuchs gibt es viele farbenprächtige Nacktschnecken. Fast alle Fisch- und Haiarten treten hier in enormen Massen auf.

Aktuell bieten wir Tauchreisen nach Panama nur im Rahmen von Tauchsafaris an.

(C) creativecommons.org
Entfernung Flughafen
Durchschnittliche Flugzeit ca. 14 Stunden (mit einem Stopp)

Unterkunft
Ca. 75 Tsd. km² Fläche, Hauptstadt Panama Stadt

Tauchbasis
Tauchen ganzjährig

Sonstiges
Zeitzone: MEZ - 7 Stunden

Kreditkarten
Deutsche Staatsbürger benötigen bei Vorlage eines Rückflugtickets und Nachweis ausreichender finanzieller Mittel kein Visum für einen touristischen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten. Der Reisepass muss mindestens sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Ausreise von Familien werden für die Kinder internationale Geburtsurkunden verlangt. Alleinreisende Elternteile benötigen für die begleitenden Kinder eine ins Spanische übersetzte notarielle Vollmacht des anderen Elternteils.

Sprachen
Ca. 3,5 Mio. Einwohner

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