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Im Folgenden findest Du die wichtigsten Hygienemaßnahmen für den Betrieb von Hotels und Tauchbasen in Griechenland. Die Maßnahmen für Hotels wurden von dem Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium zusammengestellt (das sog. „Health First“ Protokoll). Hotels müssen die Umsetzung der Maßnahmen protokollieren und eine Zertifizierung beantragen. Der Betrieb von Tauchbasen soll in Einklang mit den von DAN veröffentlichten Maßnahmen erfolgen. Wir werden selbstverständlich bis auf weiteres ausschließlich Unternehmen anbieten, die entsprechend zertifiziert sind. Bei Fragen stehen wir Dir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

A. Die wichtigsten Maßnahmen für Hotels

Die Hotels sind verpflichtet einen Aktionsplan zusammenzustellen, der beschreibt, wie im Falle eines Infektionsvorfalls oder von verdächtigen Fällen zu verfahren ist. Eine Führungskraft wird bestimmt, die für die Planung, Umsetzung und das Personal-Training verantwortlich ist. Hotels mit mehr wie 50 Betten müssen über einen Hausarzt verfügen (entweder im Hotel oder in einer Klinik).

Regelmäßiges Training des Personals bezüglich der Hygienemaßnahmen, Verhaltensweisen bei Symptomen und bezüglich der Charakteristiken der Covid-19 Viren. Das Personal soll in der Lage sein, Symptome bei Gästen, Mitarbeitern oder Zulieferern zu erkennen. Das Personal wird mit Masken und Handschuhen ausgerüstet.

An der Rezeption sind Abstandsregeln einzuhalten. Es müssen Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Der Arbeitsbereich muss regelmäßig desinfiziert werden. Anmeldeformulare sollen nach Möglichkeit elektronisch bearbeitet werden. Stifte sollen nach jeder Nutzung desinfiziert werden. Ebenso die Zimmerschlüssel oder magnetischen Karten. Transaktionen sollen nach Möglichkeit bargeldlos unternommen werden.

Verlängerung der Zeitspanne zwischen Auschecken und Einchecken, sodass die Zimmer gründlich desinfiziert und gelüftet werden können.

Personen, die keine Hotelgäste sind, sind nicht auf dem Hotelgelände erlaubt.

Die öffentlichen Bereiche werden regelmäßig desinfiziert. Besondere Sorgfalt bei Oberflächen, die häufig berührt werden (z.B. Türklinken). Nach Möglichkeit soll auf den Betrieb von Fahrstühlen verzichtet werden. Desinfektionsmittel werden bei Fahrstühlen (sollten diese betrieben werden) und bei allen öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Wenn Fahrstühle betrieben werden, sollen diese verstärkt desinfiziert werden.

Sitzmöglichkeiten sollen maximal 4 Personen pro 10 m² ermöglichen.

Bei Gästewechsel werden die Zimmer gründlich desinfiziert und gelüftet. Stoffoberflächen (z.B. Möbel) werden mit Dampfreinigern behandelt.

Vermeidung von täglichem Zimmerservice, um die Ansteckungsgefahr des Personals und eine mögliche Weiterverbreitung des Virus zu verringern. Bettlakenwechsel nur auf Wunsch der Gäste.

Die Fernsteuerungen (TV, Klimaanlage) sollen mit Schutzfolie überzogen sein, die bei jedem Gästewechsel gewechselt wird.

Die Küchen sind verpflichtet die Hazard Analysis Critical Control Points (HACCP) Protokolle umzusetzen, eine international anerkannte Methode zum Management von Risiken der Nahrungsmittel Hygiene.

Waren und Zutaten für die Küche werden von Mitarbeitern in Empfang genommen, die Masken und Handschuhe tragen.

In der Küche sind Abstandsregeln einzuhalten und Masken zu tragen.

Im Restaurant sind die Tische auf eine Art und Weise anzuordnen, dass die Abstandsregeln gewährleistet sind. Sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien. Dies gilt auch für die Bars. Ansonsten gilt für Hotelrestaurants und –bars, was auch landesweit gilt. Z.B. Mundschutz des Personals, max. 50% der Kapazität in geschlossenen Räumen, keine stehenden Gäste in geschlossenen Räumen).

Abstandsregeln bei Kinderspielplätzen. Empfohlen wird, Kinderspielplätze nicht zu öffnen.

Abstandsregeln in Spas. Zugang nur nach Terminvereinbarung. Regelmäßige Desinfektion.

Der Betrieb von Indoor-Pools ist nicht erlaubt.

Die maximale Anzahl an Gästen in Outdoor-Pools ist eine Person pro 5 m². Tische und Liegen müssen mindestens 2 Meter Abstandhaben. Nach jedem Gebrauch werden die Tische und Liegen desinfiziert. Gäste sollen nach Möglichkeit Handtücher als Unterlage auf den Liegen nutzen. Diese Maßnahmen gelten auch für hoteleigene Strände. Der Abstand zwischen Schirmen muss mindestens 3 Meter betragen.

Klimaanlagen sollen regelmäßig gewartet werden (Filter Wechsel). Anlagen, bei denen die gleiche Luft zirkuliert, müssen mit Spezialfiltern ausgerüstet werden oder nicht angeschaltet werden.

Hotelshops unterliegen den gleichen Maßnahmen wie landesweiten Geschäften (Abstandsregeln, Maskenpflicht, maximale Anzahl an Gästen, je nach Fläche des Shops).

Gäste sollen nach Möglichkeit ihr Fahrzeug eigenständig einparken. Wenn das Hotel trotzdem einen Parkservice bietet, muss der Mitarbeiter, der die Fahrzeuge parkt, Maske und Handschuhe tragen.

Transferfahrzeuge dürfen nur eine bestimmte Anzahl von Gästen transportieren. Fahrzeuge mit Platz für bis zu 5 Passagiere dürfen maximal einen Passagier transportieren (eine zweite Person ist möglich, wenn die erste Person Hilfe benötigt). Fahrzeuge mit Platz für 5 – 6 Passagiere dürfen maximal 2 Gäste transportieren. Fahrzeuge mit Platz für 8 – 9 Passagiere dürfen maximal 3 Gäste transportieren. Ausnahmen gelten für Kinder in Begleitung der Eltern. Es besteht sowohl für Fahrer als auch für die Passagiere Maskenpflicht und die Fahrzeuge sollen natürlich durchlüftet werden. Die Fahrzeuge werden vor jedem Gebrauch desinfiziert.

 

B. Die wichtigsten Maßnahmen für Tauchbasen (Grundlage bilden die DAN Richtlinien)

Bei der Anmeldung sollten Kunden darauf hingewiesen werden, dass sie die Tauchbasis nicht betreten dürfen, sofern sie Anzeichen oder Symptome einer COVID-19 Erkrankung aufweisen. Zusätzlich sollte darauf hingewiesen werden, dass Personen oder Begleiter, die nicht zur Familie des Kunden gehören, die Tauchbasis nicht gemeinsam betreten dürfen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Anzahl der Angestellten, die sich in der Tauchbasis aufhalten, sollte auf das für den Betrieb absolut Notwendige beschränkt werden.

Es wird angeraten Kunden die Anmeldung online ausfüllen zu lassen, und zwar bevor diese zur Tauchbasis kommen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte sichergestellt werden, dass die richtigen Hygienemaßnahmen getroffen und befolgt werden. Dies gilt insbesondere bereits vor dem Ausfüllen der notwendigen Papiere (Masken, Handschuhe, Desinfektionstücher für Schreibgeräte, die von mehreren benutzt werden, Desinfektionsmittel für Hände usw.) Bargeldlose Bezahlung sollte bevorzugt werden.

Es soll gewährleistet sein, dass immer ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird. Dies gilt für den gesamten Betrieb (auch Unterrichts- und Umkleideräume etc.). In öffentlich zugänglichen Bereichen kann es sinnvoll sein die Distanzen mit Hilfsmitteln zu definieren, z.B. gut sichtbaren Klebebändern am Boden.

Wann immer möglich sollten online Unterrichtsmethoden bevorzugt angewendet werden, um die Kontaktzeit in Unterrichtsräumen so weit wie möglich zu reduzieren.

Alle persönlichen Dinge eines Kunden wie Kleidung, Handtücher, Bademäntel etc. sollen so gelagert werden, dass diese nicht mit allgemein zugänglichen Oberflächen in Berührung kommen. Wenn abschließbare Spinte oder Schränke verwendet werden, sollten diese nach jeder Nutzung desinfiziert werden. Alternativ können Kunden auch ihre eigenen Behältnisse (Taschen, Boxen, Staukisten) verwenden. Diese sollten auf dem Boden oder Regalen oder Bänken gelagert werden. Wichtig ist auch hier die entsprechende Distanz einzuhalten. Wenn solche Behältnisse von der Tauchbasis zur Verfügung gestellt werden, müssen diese nach jeder einzelnen Nutzung desinfiziert werden.

Es sollten Produkte zur Desinfektion der Hände oder entsprechende Einrichtungen zum Händewaschen zur Verfügung gestellt werden. Persönliche Hygiene seitens des Personals und der Kunden sind oberstes Gebot.

Als generelle Vorsichtsmaßnahme sollten alle Personen, die die Tauchbasis betreten, eine Maske tragen. Dies gilt insbesondere für Situationen, wo die Abstandsregeln nur schwer umsetzbar sind, sowie in geschlossenen Räumen.

Alle Oberflächen müssen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Dies gilt insbesondere für Oberflächen, die von mehreren verschiedenen Personen berührt werden. Dazu gehören u.a. Tür- und Fenstergriffe, Lichtschalter, Regale, Schlüsselbretter usw. Es ist sinnvoll eine Liste der zu reinigenden/desinfizierenden Flächen und Objekten, zu erstellen.

Die Einrichtung der Tauchbasis muss täglich desinfiziert werden. Andere Bereiche wie Umkleideräume u.ä. sollten nach der Nutzung desinfiziert werden.

Die Tauchausrüstung sollte nach der Nutzung desinfiziert werden. Empfohlen wird Bleiche, die nach WHO Richtlinien verdünnt wird. Die Ausrüstung danach mit frischem Wasser spülen und trocknen lassen.

Leihausrüstung muss mit spezieller Vorsicht behandelt werden. Der Transport von Leihausrüstung sollte in Boxen erfolgen. Es muss beachtet werden die Ausrüstung nach Gebrauch zu desinfizieren. Die Desinfektion erfolgt wie bei der Tauchausrüstung beschrieben. Nach der Desinfektion sollte die Ausrüstung sorgfältig gelagert werden Beispiel: Das Verpacken von Masken, Schnorcheln und Atemreglern in geschlossenen Behältnissen, die vor Benutzung ausgepackt werden. Kunden sollten den Bereich, in dem desinfizierte Ausrüstung gelagert wird, nicht betreten. Besser ist es, die Ausrüstung zum Kunden zu bringen. Bereiche von zurückgegebener und desinfizierter Ausrüstung müssen räumlich getrennt sein.

Kunden sollten darüber informiert werden, dass bei Montage sensible Teile wie Anschlüsse an Ventil und Atemregler nicht berührt werden sollen.

Leihmasken müssen anprobiert werden. Sie müssen deshalb nach jeder Anprobe desinfiziert werden. Kunden sollten vorzugsweise eine eigene Maske verwenden.

Es wird davon abgeraten, gemeinschaftliche Spülbecken zu verwenden. Wenn in der Tauchbasis keine Möglichkeit besteht, die Ausrüstung unter fließendem Wasser zu spülen, sollte die Ausrüstung an anderem Ort gespült werden. Wenn Möglichkeiten zum Trocknen der Ausrüstung angeboten werden, ist auf entsprechenden Abstand zwischen den Ausrüstungen zu achten. Kunden sollten darauf hingewiesen werden, ihre Ausrüstung nach der Nutzung so schnell wie möglich zu desinfizieren.

Taucher sollten beim Buddy Check immer daran erinnert werden, die Ausrüstung des Buddys nicht zu berühren. Dies gilt insbesondere für die Ausrüstung, die in Kontakt mit dem Gesicht und Mund kommt. Dementsprechend sollte die Ausrüstung visuell überprüft werden. Der Taucher sollte die erforderlichen Checks selbst durchführen und mündlich bestätigen.

Im Notfall und auch bei Übungen sollte eine alternative Luftversorgung verwendet werden. Es muss möglichst vermieden werden, den Regler weiterzugeben, den der Taucher selber verwendet hat.

Das Überleben eines Virus in Luft, die den Kompressor durchlaufen hat, unwahrscheinlich, da die Wärme bis zu 120 Grad betragen kann. Das Risiko entsteht bei Flaschenventilen, Füllschläuchen und –anschlüssen. Dies geschieht durch einen möglicherweise infizierten Kompressorwart. Deswegen ist es wichtig, dass bei allen Füllvorgängen auf strengste Einhaltung der Hygieneregeln geachtet wird. Ansaugstutzen sollten so platziert sein, dass seine mögliche Kontamination ausgeschlossen werden kann.

Nur berechtigte Personen sollten sich in der Nähe von Kompressoren, den Füllanlagen und den Bereichen zur Lagerung der Flaschen aufhalten. Persönliche Hygiene und die Einhaltung der Abstandsregeln im Kompressorraum sollten beachtet werden.

Bei einem Notfall sollte der Retter vor der Untersuchung des verunglückten Tauchers Maske und Handschuhe tragen. Das Gesicht des Opfers soll nicht berührt werden. Das Gesicht des Retters sollte nicht nahe an das Gesicht des Tauchers gelangen.

Wenn der Taucher bewusstlos ist und nicht atmet, mit Herzdruckmassage beginnen, ohne Atemspende.

 

C. Die wichtigsten Maßnahmen für Tauchboote

An Bord muss der räumliche Abstand gewährleistet werden können. Entsprechend wird die Auslastung verringert.

Gegenstände, die nicht für den Betrieb, Sicherheit oder die entsprechenden Aktivitäten im Wasser benötigt werden, sollten nicht an oder von Bord gebracht werden.

Ausrüstung sollte bereits montiert an Bord gebracht werden. Mitarbeiter, die mit der Handhabung von Ausrüstung befasst sind, sollte Handschuhe und Schutzmasken tragen.

Es sollte sichergestellt werden, dass die Ausrüstung geschützt wird. Beispiel: Masken, Schnorchel und Atemregler sollten in Kunststoffbeutel verpackt sein und erst vor der Nutzung entfernt werden.

Masken sollten nicht in gemeinschaftlichen Spülbecken gespült werden. Besser ist das Spülen im Freiwasser. Speichel als Antibeschlagmittel sollte nicht verwendet werden, besser ist die Nutzung kommerzieller Antibeschlagmittel.

Auch wenn Abstand gehalten wird, bedingt durch Bootsbewegungen und Wind können Tröpfchen weiter als gewöhnlich transportiert werden. Aus diesem Grund sollten alle Passagiere Schutzmasken tragen. Die Ausrüstung von anderen sollte nicht angefasst werden.

Desinfektionsmittel für Hände muss an Bord verfügbar sein. Auf die Einhaltung der Abstandregeln achten. Dies gilt insbesondere bei Ein- und Ausstieg.