14-tägige Tauchtour durch die Ägäis

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Die Tour im Überblick

Wem ist schon die fantastische und abwechslungsreiche Inselwelt Griechenlands kein Begriff. Reiseziele wie Mykonos, Santorin, Kreta oder Korfu sind Jedem bekannt und haben sich fest auf der Tourismuslandkarte etabliert. Es ist das Zusammenspiel von Ursprünglichkeit, herrlichen Badestränden, malerischen Landschaften und geschichtsträchtigem Kulturerbe in Verbindung mit einer guten touristischen Infrastruktur, der sprichwörtlichen griechischen Gastfreundschaft und nicht zuletzt den meisten Sonnentagen in Europa, die Griechenland zu einem der beliebtesten Reiseziele mit Besuchern aus der ganzen Welt machen. Über 3.000 Inseln zählt die griechische Inselwelt (ca. 90 davon bewohnt) und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir bei Beluga Reisen schon lange von der Idee einer Tauchsafari durch die Ägäis schwärmen: Inselhüpfen mit spannenden und abwechslungsreichen Tauchgängen, schöne Strände und gemütliche Abende in den traditionellen Tavernen der malerischen Küstenortschaften. Exklusiv bietet Dir Beluga Reisen eine zweiwöchige Tauchsafari durch die Ägäis an: Samos - Ikaria - Patmos - Leros - Kalymnos - Kos (Rückreise). Allesamt vom Massentourismus verschonte Inseln mit ursprünglichem Flair, familiären Tavernen, wunderschönen Landschaftsbildern und natürlich jede Menge attraktive Tauchspots.

Die Touren finden im Juni und September statt, für Griechenland mit die besten Reise- und Tauchmonate. Die Transfers zwischen den Inseln finden mit den Katamaran-Fähren des Betreibers Dodekanisos Seaways statt. Die modernen, mittelgroßen Fähren sind relativ neu und erreichen Geschwindigkeiten von deutlich über 30 Knoten. Im Ticketpreis inbegriffen ist ein Pullman-Sitz, man kann die Fahrt durch die herrliche Inselwelt jedoch auch auf Deck, im Freien, genießen. An Bord werden Snacks und Getränke verkauft. Das Einchecken auf den Schiffen ist sehr einfach, funktionell und dauert wenige Minuten. Weder muss man lange vor der Abfahrt am Hafen sein, noch muss das Gepäck auf das Passagierdeck gebracht werden. Hierzu gibt es Gepäckcontainer direkt bei der Eingangsrampe.

Der geplante Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Samos. Transfer vom Flughafen zum Kerveli Village Hotel. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit an der Hotelrezeption einen Mietwagen zu übernehmen, um die Insel zu erkunden.

2. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. An der nordöstlichen Landzunge, ca. 15 Minuten von der Tauchbasis entfernt, befindet sich der Tauchspot „Prasso Cavern“. Es handelt sich um eine wunderschöne Grotte, die herrlich in gelben, roten und lila Farben bewachsen ist und ein tolles Lichtspiel bietet. Die Grotte beginnt in einer Tiefe von 15 Metern und reicht bis in 35 Metern Tiefe. Der zweite Tauchgang findet am „Kerveli Reef“ statt, ein nur wenige Minuten von der Tauchbasis entferntes Riff in 15 bis 25 Metern Tiefe. Es ist eines der fischreichsten Spots der Gegend mit Gold-, Marmor- und Weißbrassen, Meeräschen, Zackenbarschen, Goldstriemen, Oktopoden und diversen Muränenarten. Sogar eine Feuerfisch Familie hat an dem Riff ein neues zu Hause gefunden, eine Art die vor 3-4 Jahren erstmalig in der Ägäis gesichtet wurde. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

3. Tag: Nach dem Frühstück steht der Vormittag frei zur Verfügung. Anbieten würde sich die Übernahme eines Mietwagens, um die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten bei der Küstenortschaft Pythagorion zu besichtigen (etwa den Efpalinos Tunnel und das Heraion). Am Nachmittag, zwei Tauchgänge. Der Spot „Great Wall“ ist einer der attraktivsten Tauchplätze im Osten der Insel. In einer Tiefe von 20 bis 30 Metern finden Taucher ein Feld antiker Amphoren, die sich in die Unterwasserlandschaft integriert haben. Die scharfe Felswand beherbergt eine Vielzahl von Arten, von Hummern bis hin zu Tintenfischen und –teilweise seltene- Nacktschnecken. Dies macht den Spot zu einem perfekten Ort für Unterwasserfotografen. Der Spot „Seal Cave“ kombiniert eine schöne Steilwand und eine flache Höhle, die am Ende des Tauchgangs besucht wird. Die Taucher schwimmen parallel zur Wand und erreichen eine Tiefe von ca. 25 Metern, wo sich eine ausgedehnte Felsformation befindet, die die größten Zackenbarsche der Region beherbergt. Auf dem Rückweg taucht man in die flache, aber geräumige Höhle, in der sich Nacktschnecken und Stachelhäuter verstecken.

4. Tag: Nach dem Frühstück, Transfer zum Hafen und Überfahrt nach Ikaria (ca. 1,5 Stunden). Die Insel ist nach Ikarus benannt, dessen unglücklicher Flug gemäß der Mythologie in der Nähe der Insel stattfand. Ankunft in Ikaria (ca. 09:30 Uhr) und Transfer zum Hotel. Anschließend, zwei Tauchgänge. Ca. 15 Kilometer südwestlich entlang der Küste befindet sich der Spot, wo 2017 eine recht gut erhaltene Martin Baltimore gefunden wurde. Der Fund war damals eine kleine Sensation, denn es existiert weltweit nur ein weiteres Wrack dieses Flugzeugtyps, abgelegen mitten in der Sahara. Der zweimotorige Bomber der Griechischen Luftwaffe war nach einem Motorschaden am 20.04.1945 zu einer Notwasserung gezwungen und sank damals in nur wenigen Minuten. Das Wrack liegt in 18 Metern Tiefe auf sandigem Untergrund. Ein weiterer Tauchgang findet an der zerklüfteten südlichen Steilküste Ikarias statt, die durch zahlreiche Erdbeben im Altertum geformt wurde. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

5. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. Ca. 15 Kilometer östlich von Ikaria liegt die kleine Insel Fourni, die ca. 1.500 Einwohner zählt. Die Insel ließ weltweit aufhören, als 2015 dort 22 antike Schiffswracks gefunden wurden. Inzwischen sind es 58 Wracks, die aus der Antike (4. Jahrhundert v. Chr.) bis ins 19. Jahrhundert stammen. Die Wracks gelten als einer der bedeutendsten archäologischen Funde der letzten Jahre. Die Insel lag im Altertum am Kreuz zweier wichtigen Handelsrouten und ist eine der wenigen Regionen in der Ägäis, die sowohl nördliche als auch südliche Strömungen hat – ein tückisches Phänomen für die damaligen Seefahrer. Weite Teile der Gewässer rund um die Insel sind archäologisches Sperrgebiet, aber eine Reihe von Gegenden können betaucht werden. Von den aus Holz gebauten Schiffen ist so gut wie nichts mehr übriggeblieben, aber die Ladungen befinden sich teilweise noch in erstaunlich gutem Zustand. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

6. Tag: Nach dem Frühstück, Transfer zum Hafen und Überfahrt nach Patmos (ca.1 Stunde). Transfer zur Unterkunft. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung. Die Insel ist ein wichtiger Wallfahrtsort der orthodoxen Christen und kulturhistorisch bedeutend, mit einem wunderschönen Hauptort.

7. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. Ca. 15 Kilometer östlich von Patmos liegt die kleine Inselgruppe Lipsi. Nur knapp 800 Einwohner zählt die Hauptinsel, während die weiteren 36 Miniinseln unbewohnt sind. Bereits während der Anfahrt erkennt man die herrlichen, karibikartigen Strände mit dem türkisfarbenen Meer. Wir tauchen an einem antiken Schiffswrack mit einem riesigen Amphorenfeld und an einem schönen Riff mit Überhängen und vielen Fischen. Durch einen Felsentorbogen gelangen wir in das Innere einer Insel und befinden uns in einem nahezu abgeschlossenen See. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

8. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. Die Gewässer rund um Patmos sind taucherisch noch kaum erschlossen, auch weil es auf der „Heiligen Insel“ keine Tauchbasis gibt. Wir unternehmen einen Tauchtag mit Expeditionscharakter. Im Osten gibt es eine ganze Reihe von kleinen Felseninseln mit Steilwänden. Dort befindet sich auch ein 50 Meter langes Riff im offenen Meer, das aus einer Tiefe von 80 Metern bis zu einem halben Meter an die Oberfläche reicht. Es wäre fast schon verwunderlich, wenn man dort keine Überreste antiker Wracks finden würde. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung. Nach dem Abendessen, Überfahrt nach Leros (ca. 1,5 Stunden) und Transfer zur Unterkunft. Leros war im 2. Weltkrieg der wichtigste ausländische Flottenstützpunkt der italienischen Marine und Schauplatz einer intensiven Schlacht. Die Gewässer rund um die Insel weisen einen beeindruckenden, wenig bekannten Schiffsfriedhof auf.

9. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. Einen besonders originellen Tauchgang bietet die tiefe Bucht von Partheni im Norden der Insel, wo sich auch der Flughafen befindet. In knapp 40 Metern Tiefe befindet sich ein umgebautes italienisches Frachtschiff, das spezielle Netze zum Schutz vor feindlichen U-Booten legte. Das Wrack ist sehr schön mit Schwämmen bewachsen und ist mit einer imposanten Winde ausgestattet, mit der die Anti-U-Boot-Netze gezogen wurden. Deutlich erkennt man das Loch des Torpedotreffers. Nur ca. 100 Meter weiter befindet sich eine Fischfarm, wo das Tauchen nur mit Spezialgenehmigung erlaubt ist. In ca. einem Dutzend riesigen Netz-Behältern ab 20 Metern Tiefe werden, je nach Fischart und Größe, bis zu zwei Millionen Fische gehalten. Ein imposanter Anblick mit Seltenheitswert. Regelmäßig lassen sich auch Delfine und Thunfische bei den Netzen blicken. Ca. einen Kilometer östlich befindet sich das Wrack einer zweimotorigen Heinkel 111. Ein Stück des Rumpfes, in dem Meerbarben ein zu Hause gefunden haben, befindet sich in 16 Metern Tiefe. Wo genau der Flieger abstürzte ist unbekannt, denn der Rumpf wurde unbeabsichtigt von Fischernetzen zum heutigen Standort geschleppt. Der Rest des Nachmittags steht frei zur Verfügung.

10. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. Ca. fünf Kilometer von der Basis entfernt, vor der Ostküste an einer kleinen Felseninsel mit einer malerischen Kapelle, befindet sich das Wrack einer Arado 196. Das einmotorige deutsche Schwimmflugzeug wurde als Aufklärer und U-Boot Jäger eingesetzt und liegt auf einer leichten Anhöhe in einer Tiefe zwischen 16 und 21 Metern. Gut erhalten sind das Gerippe des Rumpfes sowie die Pilotenkanzlei mit vielen technischen Details. Das Wrack ist mit gelben Zapfenschwämmen bewachsen und direkt daneben befindet sich ein schönes Riff. Etwas weiter südlich, bei der kleinen Felseninsel Piganoussa, befindet sich eine wunderschöne Höhle mit seltener Meeresfauna. Mit etwas Glück begegnet man in dieser Gegend Mönchsrobben, eine Art die vor 10 Jahren fast ausgestorben war, aber inzwischen, nach zahlreichen Schutzmaßnahmen, wieder vermehrt angetroffen wird. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

11. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. Die Bucht von Lakki ist einer der am besten geschützten, natürlichen Häfen im Mittelmeer und war einst Flottenstützpunkt der italienischen Marine im 2. Weltkrieg. Die relativ schmale Einfahrt in die Bucht wurde durch riesige Metallnetze vor dem Eindringen feindlicher U-Boote geschützt. Die Netze wurden bereits in den ersten Tagen der Schlacht bombardiert und liegen heute noch in ca. 40 Metern Tiefe, exakt dort, wo sie getroffen wurden. Unweit der U-Boot Netze befindet sich in ca. 36 Metern Tiefe ein Lastenkahn, der deutschen Luftangriffen zum Opfer fiel. Der Kahn wurde vermutlich von italienischen Offizieren als Schlafquartier genutzt. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

12. Tag: Nach dem Frühstück, Überfahrt nach Kalymnos (ca. 45 Minuten) und Transfer zur Unterkunft. Die Insel hat eine lange Tauchtradition, denn sie ist bereits seit dem Altertum für die Schwammernte bekannt. Der Tag steht frei zur Verfügung.

13. Tag: Nach dem Frühstück, zwei Tauchgänge. An der Südwestspitze von Telendos sank 1966 die Passagierfähre „Panormitis“ nach einer Kollision mit einer kleinen Felsformation (böse Stimmen behaupten, das Schiff wurde absichtlich versenkt). Ursprünglich 1935 in Oslo vom Stapel gelaufen, wurde das Dampfschiff zwischenzeitlich von der Kriegsmarine beschlagnahmt und schließlich 1958 an eine griechische Reederei verkauft. Es liegt in zwei Teilen in einer Tiefe von 30 bis 37 Metern. Unweit des Wracks befindet sich ein weiterer spektakulärer Tauchspot, das „Telendos Labyrinth“. In einer Tiefe zwischen 10 und 30 Metern tauchen wir an farbenprächtigen, mit Schwämmen bewachsenen Steilwänden, engen Canyons und mystischen Grotten, die dem Namen des Tauchspots alle Ehre machen. Der Rest des Tages steht frei zur Verfügung.

14. Tag: Der Tag steht frei zur Verfügung.

15. Tag: Nach dem Frühstück, Überfahrt nach Kos (ca. 30 Minuten). Transfer zum Flughafen und Rückreise.

Die beschriebenen Tauchgänge und Tauchausflüge sind unter Vorbehalt der Wetterkonditionen. Statistisch sind in der Ägäis Juli und August die windigsten Sommermonate, weshalb wir für die Tauchtour den Juni und September ausgewählt haben.

Termine 2022:

14.06. bis 28.06.2022

06.09. bis 20.09.2022 (dies ist eine Beluga Gruppenreise - HIER der Link)

Die Mindestteilnehmerzahl für die Tour beträgt 6 Teilnehmer, die maximale Teilnehmerzahl ist 10 Teilnehmer.

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Kalymnos
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Patmos
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Leros
aegaeis tauchsafari griechenland tauchen inselhuepfen griechische inseln, adamansel52 Ikaria 97 under license: creativecommons.org/licenses/by/2.0/ Link: www.flickr.com/photos/132886285@N08/17113129709/in/album-72157652222100062/ Cropped 9X13
Ikaria
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Samos
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Die Transfer Fähren
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Die Unterkünfte

Unsere Unterkunft auf Kalymnos ist das 4* Kalydna Island Hotel. Es liegt im Westen der Insel in der kleinen Küstenortschaft Panormos, ca. zehn Fahrtminuten von dem quirligen Hauptort Pothia entfernt, wo sich auch der Hafen befindet. Die familiär geführte Anlage ist in einen großen Garten eingebettet und verfügt über 42 Zimmer, einen Pool mit Poolbar und über ein Restaurant. Ein schöner Sandstrand ist ca. 400 Meter entfernt und in der Ortschaft findet man Tavernen, Cafés, Bars und kleine Geschäfte. Die überwiegend raue, bergige Landschaft hat Kalymnos zu Ruhm verholfen, denn die Insel gilt bei Kletterern als Top Spot. Einmal im Jahr trifft sich gegen Ende des Sommers die internationale Elite der Kletterer während des jährlichen Kletter-Festivals. Die Insel hat auch eine jahrhundertlange Tauchtradition, denn auf Kalymnos wurde schon seit eh und je nach Schwämmen getaucht. Die Schwammtaucher-Familien haben noch heute ihre Läden und Schwamm-Manufakturen im Hauptort Pothia. Dort befinden sich auch ein kleines Marine Museum, ein archäologisches Museum, diverse Klöster und Kirchen mit wertvollen Fresken sowie die Überreste einer Johanniter Burg.

Unsere Unterkunft auf Leros ist das 3* Saraya Resort. Es befindet sich in der kleinen Küstenortschaft Alinda und verfügt über 32 Zimmer, einen Pool mit Bar, einen Frühstücksraum und ein kleines Spa. Ein kleiner Strandabschnitt ist ca. 300 Meter vom Hotel entfernt und am Meer gibt es ein paar traditionelle Tavernen, die Fisch und typische griechische Gerichte servieren. Eine Inselerkundung (Mietwagen können über das Hotel organisiert werden) ist auf Leros sehr zu empfehlen. Die herbe, mediterrane Landschaft duftet nach Kräutern und zahlreiche Relikte aus der jüngeren Geschichte erinnern an eine kriegerische Epoche, die uns heute zunehmend fremd erscheint. Wahrzeichen der Insel ist die auf einer Anhöhe thronende Burg bei Panteli, von wo aus man auch einen herrlichen Blick auf die Insel hat. Im Inneren der Festung, deren Ursprünge in der byzantinischen Epoche liegen, befindet sich das Kloster der Muttergottes „Kira“ (Herrin) aus dem Jahre 1300 mit bemerkenswerten Fresken. Interessant ist auch ein Spaziergang durch den Hafenort Lakki, einst Sitz der italienischen Besatzungsmacht. Eine Reihe von restaurierten Gebäuden zeugen von der damals in Europa sehr modern und fortschrittlich anmutenden Architektur des faschistischen Italiens. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des kleinen Kriegsmuseums, unweit von Lakki. Es befindet sich in einem ehemaligen Bunker und dokumentiert die Geschichte der Schlacht von 1943.

Auf Patmos ist unsere Unterkunft das 3* Hotel Skala. Es befindet sich in der gleichnamigen Küstenortschaft, direkt an der Hafenpromenade. Das Hotel verfügt über 75 Zimmer, die auf mehrere Wohneinheiten verteilt sind, einen Pool mit Liegen, Schirmen und Poolbar sowie über einen Speisesaal, wo das Frühstück serviert wird. In Skala findet man zahlreiche Tavernen, Cafés und Bars, die durch den zentralen Standort des Hotels bequem zu Fuß erreicht werden können. Patmos ist eine geschichtsträchtige Insel, die auch als die „Heilige Insel“ bekannt ist. Sehr zu empfehlen ist eine Besichtigung des Johannes-Klosters, dessen Ursprünge auf das Jahr 1088 zurückgehen. Es thront imposant über dem Hauptort Chora der Insel und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der nahegelegenen „Höhle der Apokalypse“ soll, nach den Lehren der griechisch-orthodoxen Kirche, der Heilige Johannes der Offenbarung die Apokalypse geschrieben haben. Auch der Inselhauptort Chora, der im 12. Jahrhundert rund um das Kloster entstand, ist wunderschön. Er befindet sich ca. zehn Fahrtminuten von dem Hotel entfernt.

Auf Ikaria ist unsere Unterkunft das 3* Nefeli Hotel. Es befindet sich ca. eineinhalb Kilometer nördlich der Hafenortschaft Agios Kyrikos, bei der nur wenige Häuser zählenden Ortschaft Therma. Wie der Name schon andeutet, gibt es in der Bucht mit einem kleinen Sandstrand warme Thermalquellen. Das familiär geführte Hotel verfügt über elf Zimmer und bietet Frühstück in Buffetform. Nur wenige Minuten zu Fuß entfernt, findet man in der Bucht eine Handvoll traditionelle Tavernen und die eine oder andere Café/Bar. Auch die Ortschaft Agios Kyrikos, mit ihren alten neoklassischen Häusern und den traditionellen Märkten, ist einen Spaziergang wert. Eine Kuriosität Ikarias ist, dass die Insel die weltweit höchste Lebenserwartung aufweist. Ein Drittel der Menschen wird dort 90 oder mehr Jahre alt. Forscher vermuten (neben der mediterranen Diät), dass der in Griechenland berühmt-berüchtigte „Laisser-Faire“ Lebensstil der Ikarioten eine Rolle spielt, denn das Leben spielt sich dort traditionell in einem völlig zwangslosen und unkonventionellen Rhythmus ab. Außerdem trinken die Inselbewohner mehrmals täglich einen örtlichen, offensichtlich besonders gesunden, Kräutertee.

Unsere Unterkunft auf Samos ist das 3* Kerveli Village Hotel. Das Hotel ist sehr ruhig im Osten von Samos gelegen, der wohl schönsten Gegend der Insel. Es ist eine sehr weitläufige Anlage, die sich über eine Anhöhe mit Olivenbäumen bis zum Meer hinunter erstreckt. Das Hotel verfügt über 62 Zimmer, ein Restaurant, wo Frühstück und Abendessen serviert werden, einen Pool mit Poolbar. An der Bar gibt es zur Mittagszeit auch kleine Gerichte zu bestellen. Es ist eines der wenigen Hotels in Griechenland mit hauseigener Tauchbasis. Wunderschöne, grüne Landschaften, malerische Badebuchten, geschichtsträchtige Bauwerke und Tempel der Antike, leckeres Essen und vorzügliche Weine prägen den besonderen Charme einer der vielseitigsten Inseln Griechenlands. Die Landschaft im wasserreichen Norden ist von Weingärten, Obstplantagen und Platanenwäldern geprägt, während im flacheren Süden Olivenhaine und Kiefernwälder das Landschaftsbild bestimmen und im Osten dichte Pinienwälder einen herrlichen Kontrast zum glasklaren Meer bilden. Das Gebirge von Samos im Inneren der Insel zählt mit über 1.400 Metern Höhe zu den höchsten der Ägäis und ist nur spärlich besiedelt. In den Bergdörfern scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Auch kulturhistorisch hat die Insel des Pythagoras Einiges zu bieten: der antike Efpalinos Tunnel (ein UNESCO Weltkulturerbe), das Heraion (das antike Heiligtum der Göttin Hera), das Archäologische Museum und eine Reihe von bedeutenden Klöstern.

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Kalydna Island Hotel Kalymnos
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Hotel Skala Patmos
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Saraya Resort Leros
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Kerveli Village Hotel Samos
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Kerveli Village Hotel Samos
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Nefeli Hotel Ikaria

Das Tauchen

Insgesamt sind 20 Tauchgänge geplant, allesamt vom Boot aus. Natürlich sind eine ganze Reihe von Tauchgängen an historischen Wracks vorgesehen, insbesondere in den Gewässern rund um Leros, aber auch ein seltenes Flugzeugwrack (eine Martin Baltimore) bei Ikaria. Spektakuläre Steilwände, Grotten mit herrlichem Lichtspiel, reichlich Antikes – das Tauchprogramm ist abwechslungsreich, spannend und man ist stets so gut wie alleine an den Spots. Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, wird das Tauchboot von Patmos aus auch die spärlich besiedelte Insel Lipsi anfahren. In den Gewässern rund um die Insel ist die Wahrscheinlichkeit auf die seltene Mönchsrobbe zu stoßen vergleichsweise hoch, auch wenn man etwas Glück haben muss. Geplant sind auch Tauchgänge am Fourni Archipel, Schauplatz einer der bedeutendsten Funde von antiken Schiffswracks der vergangenen Jahre.

Die Reise richtet sich an Taucher mit Advanced Zertifizierung, da die meisten Tauchgänge tiefer wie 18 Meter sind. Die Sichtweiten betragen allgemein 20 – 30 Meter bei nur leichten oder gar keinen Strömungen. Die Wassertemperatur beträgt im Juni um die 24 Grad und im September um die 25 Grad an der Oberfläche. Wir empfehlen einen 5 mm Ganzkörper Neoprenanzug. Ab Patmos kann die Tauchausrüstung auf dem Tauchboot verwahrt werden.

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Preise

Die aufgeführten Preise der Reisepakete sind als Richtpreise zu verstehen und dienen im Hinblick auf das zur Verfügung stehende Reisebudget als Orientierungshilfe. Reisezeitraum, unterschiedliche Zimmer- oder Kabinenkategorien sowie die Transferkosten können bisweilen einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Endpreis haben. Dieser könnte sowohl niedriger als auch teurer wie der dargestellte Richtpreis sein.

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Stand der Informationen: 09.05.2022