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(C) Tropical Divers
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Tauchen auf Bonaire mit den Tropical Divers

Die deutsche Tauchbasis der Tropical Divers befindet sich auf dem Gelände des Tropical Inn Resorts. Sie besticht mit einem ungezwungenen, familiären Ambiente und bietet –neben einem Flaschenservice für das auf Bonaire beliebte Non-Limit Küstentauchen– auch Bootstauchgänge zu den ca. 20 Tauchspots rund um Klein Bonaire sowie (nachfragebedingt für erfahrene Taucher) Tauchausflüge zu den Spots an der taucherisch anspruchsvollen Ostküste. Es werden auch Nachttauchgänge angeboten, die insbesondere bei Vollmond empfehlenswert sind, wenn man Ostrakoden in spektakulären Farbtönen vor die Maske bekommt.

Die SSI Tauchbasis verfügt über einen Schulungsraum, einen kleinen Pool für Ausbildungszwecke, einen Equipmentraum, einen gut sortierten Shop sowie über Spülbecken zum Reinigen der Ausrüstung. Nitrox Füllungen sind bei entsprechender Zertifizierung kostenlos. Die meisten der ca. 60 Tauchplätze auf Bonaire sind bequem mit dem Auto zu erreichen und damit flexibel und individuell betauchbar. Die Spots sind an Land mit gelb bemalten Steinen gekennzeichnet und es gibt auch sehr gute Tauchkarten. Der näheste Spot befindet sich in nur zwei Fahrtminuten Entfernung. Mietwagen (Pick-up Trucks) können in Kombination mit einem Non-Limit Tauchpaket direkt über die Tauchbasis bestellt werden. Bei den Bootstauchgängen kommt ein speziell für den Tauchbetrieb ausgerüstetes 9 Meter Kunststoff Boot zum Einsatz, auf dem maximal acht Taucher Platz finden.

Highlights des Tauchgebietes

(C) Tropical Divers
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Best of Tropical Divers

Karpata. Wenn man einen Tauchplatz zum Besten von Bonaire küren wollte, würde die Wahl wohl auf Karpata fallen. Kein anderer Spot ist so abwechslungsreich. Der Einstieg ist relativ einfach, man muss sich nur anfangs über den flachen, felsigen Grund hinaustreiben lassen. Nach dem Abtauchen bilden Schwämme, Stein- und Weichkorallen die Kulisse. Meeresschildkröten steuern den Platz gerne an, um sich den Bauch vollzuschlagen. Kugelfische wuseln umher, Putzerfische bieten ihre Dienste an, Trompetenfische stehen im Wasser und lauern den Jungfischen auf. Auf dem hellen Sandgrund sind überall gekräuselte Salatschnecken zu sehen, an manchen Korallen kleben Flamingozungen. Tiefer unten im Riff liegt ein alter Steinanker – schon mit der Umgebung verwachsen.

Das Wrack der Hilma Hooker. Der 72 Meter lange Frachter liegt zwischen 18 und 30 Meter Tiefe und ist inzwischen bunt bewachsen. Das Schiff wurde 1951 in Holland gebaut und wechselte mehrfach Besitzer und Namen, bis es 1979 in Hilma Hooker umbenannt wurde und unter kolumbianischer Flagge fuhr. Das Schiff schipperte in der Karibik, als es 1984 kurz vor Bonaire notankern musste. Da der Kapitän keine Hilfe annehmen wollte, wurde die Hafenbehörde stutzig und ließ das Schiff in den Hafen von Kralendijk schleppen. Bei einer Inspektion kam schnell heraus, was die Hilma Hooker tatsächlich geladen hatte: über elf Tonnen Marihuana! Man beschlagnahmte die Drogen und verhaftete die Crew, die Hilma Hooker wurde zum Beweismittel. Der Schiffsbesitzer wurde nie ausfindig gemacht und so lag das Schiff monatelang im Hafen und rostete vor sich hin. Als sie drohte zu versinken, schleppte man sie aus dem Hafen und vertäute sie weiter südlich am Riff. Kurze Zeit später ging sie unter und entwickelte sich zu einem der Topdivespots von Bonaire. Das Wrack ist mit einer Boje markiert und nur 50 Meter vom Ufer entfernt. Spätnachmittags haben Taucher es oft allein für sich.

Invisibles. Dieser Spot markiert das südliche Ende des Doppelriffsystems. Hier an seinem Ausläufer bildet es wunderschöne Formationen. Vom Ufer schwimmen die Taucher zunächst über den Sand, bis sie an das Riff gelangen. Im flachen, hellen Wasser stehen Mojarras-Barsche über dem Sand und warten auf Kleingetier. Mit ihren zur Schnute vorgezogenen Mäulern und ihren großen Augen schauen sie Taucher fast vorwurfsvoll an. Hin und wieder zischt eine Schule Palometas vorbei – makrelenartige Fische mit eleganten Flossenverlängerungen.

White Slave. Schon von weitem ist dieser Tauchplatz an den weißen Sklavenhäuschen zu erkennen. Vom Parkplatz geht es über Korallenschotter zunächst auf eine langgezogene, kahle Sandfläche. Diese weiße Wüste ist aber nur scheinbar leer. Der Bereich ist von Torpedobarschen besiedelt, die schwanzwedelnd über dem Sand nach Fressen Ausschau halten. Kommt man ihnen zu nahe, verschwinden sie im Sand. Sie tauchen regelrecht hinein, als bestünde der Sand aus Zuckerwatte. Der Trick liegt in kleinen Gängen, die sie mit ihrem Schleim auf Durchlässigkeit präpariert haben. so hat jeder Fisch seine eigene Fluchtröhre. Mit Glück treffen Taucher auf einen Adlerrochen beim Fressen. [Text Spotbeschreibungen: Nina Zschiesche - unterwasser]

Steckbrief

Hausriff
Kein Hausrifftauchen

Flaschen und Ventile
Überwiegend 12 Liter Aluflaschen (auf Anfrage auch 8, 10 & 12 Liter Stahlflaschen), INT & DIN

Nitrox
Nitrox kostenlos

Rebreather
15 Komplettsets Leihausrüstung in gängigen Größen

Boote
9 Meter Tauchboot für bis zu 8 Taucher

Sicherheit
Sauerstoff, Erste-Hilfe-Koffer, Dekokammer in Kralendijk

Ausbildung
SSI und PADI Kurse bis zum Assistant Instructor, Spezialitäten

Sprachen
Deutsch, Holländisch, Englisch, Französisch

Empfohlene Taucherfahrung

Für Taucher mit Advanced Zertifizierung ab ca. 30 TG geeignet
Für erfahrene Taucher mit mindestens 50 geloggten TG geeignet