Entdecke Tauchreisen nach Saba
(C) Sea Saba
Saba mit dem Flughafen im Vordergrund
(C) Sea Saba
Wandern zur Spitze des Mount Scenery
(C) Sea Saba
Typische Wohnhäuser
(C) Sea Saba
Tropische Vegetation in den Höhenlagen
(C) Sea Saba
Buckelwale - eine willkommene Überraschung

Die Karibikinsel Saba ist die kleinste bewohnte Insel der ehemaligen Niederländischen Antillen und liegt ca. 45 Kilometer südwestlich von Saint Martin. Saba gehört zu den „Inseln über dem Winde“ und ist seit 2010 eine „Besondere Gemeinde“ der Niederlande. Mit nur ca. 2.000 Einwohnern, vier kleinen Ortschaften und einer herrlichen Natur verspricht die Insel ein authentisches Karibik-Erlebnis, weitab von jeglichem Massentourismus. Die Insel heißt im Jahr nur ca. 25.000 Besucher willkommen und bietet mit dem bereits 1987 ins Leben gerufenen Marinepark hervorragendes Tauchen. Die Anreise erfolgt über Saint Martin mit dem internationalen Flughafen. Von dort aus geht es mit einer kleinen Propellermaschine mehrmals täglich nach Saba. Die Flugzeit beträgt nur ca. 15 Minuten und die Landung auf Saba erfolgt auf der kürzesten kommerziellen Landebahn der Welt. Das Karibik Abenteuer beginnt sozusagen bereits mit der Ankunft. Alternativ verkehren zwischen Saint Martin und Saba auch zwei Fähren, die ca. eineinhalb Stunden unterwegs sind.

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und besteht nahezu komplett aus dem Vulkan Mount Scenery. Der höchste Gipfel seiner vier Vulkankegel ragt 877 Meter in die Höhe und ist damit die höchste Erhebung des Königreichs der Niederlande. Die 13 km² große Insel ist fast rund, misst viereinhalb Kilometer im Durchmesser und wird von spektakulären Steilküsten umsäumt. Natürliche Sandstrände gibt es auf der Insel nicht. Hauptort ist die knapp 500 Einwohner zählende Ortschaft The Bottom im Südwesten der Insel. Das Klima auf Saba ist tropisch warm, gemäßigt durch kühle Passatwinde aus nordöstlichen Richtungen. Niederschlag ist nicht ungewöhnlich, hält sich jedoch in Grenzen. Die Insel liegt innerhalb des Hurrikan Gürtels, wurde aber bislang (abgesehen von den Hurrikanen Irma und Maria im Jahr 2017) weitgehend von katastrophalen Wirbelstürmen verschont. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 25 und 29 Grad.

Auch wenn es auf Saba nur eine einzige Landstraße gibt, ist die Infrastruktur gut. Die Straße (sie wird von den Einheimischen schlich „The Road“ genannt) durchquert nämlich nahezu die gesamte Insel. Obwohl Niederländisch die offizielle Landessprache ist, herrscht sowohl im Alltag als auch als Schul- und Amtssprache Englisch vor. 2011 wurde auch der Antillen-Gulden durch den US Dollar als offizielles Zahlungsmittel abgelöst. Internet Empfang gibt es auf fast der gesamten Insel. Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tauch- und Ökotourismus. Über die Insel verteilt gibt es 13 markierte Wanderrouten mit diversen Schwierigkeitsgraden. Die meisten dieser Routen führen entlang der ursprünglichen Fußwege, die von den ersten Siedlern angelegt wurden. Besonders spektakulär sind die Wanderpfade entlang der Steilküste oder hinauf zum Mount Scenery.

Tauchen im Marinepark von Saba

31 Tauchspots, die rund um die Insel verteilt sind und mit dem Tauchboot erreicht werden, bietet der Marinepark von Saba. Seit 1987 besteht der Marinepark und ist somit einer der Ältesten in der Karibik. Damals wurde er nicht ins Leben gerufen um die Meeresflora und -fauna zu regenerieren, sondern vielmehr um die weitgehend unberührten Meeresgründe zu konservieren. Entsprechend hochwertig ist das Taucherlebnis. Grundsätzlich ist Saba ein ganzjähriges Reiseziel, wobei von Mitte August bis Ende Oktober Nebensaison ist und –zumindest theoretisch- die Chance besteht, dass Hurrikane die Region kreuzen. Die Wahrscheinlichkeit Mantas und Walhaie vor die Maske zu bekommen ist im Januar und Februar am höchsten, Begegnungen mit Haien (überwiegend Riffhaie und Schwarzspitzenhaie) sind nahezu das ganze Jahr über möglich. „Markenzeichen“ der Unterwasserwelt Sabas ist eine Reihe von spektakulären vulkanischen Strukturen (Pinnacles), die sich aus einer Tiefe von ca. 100 Metern bis auf 27 Meter unterhalb der Wasseroberfläche erstrecken und mit bunten Korallen bewachsen sind. In den Wintermonaten begegnet man bei den Fahrten zu den Tauchspots mit etwas Glück auch Buckelwalen.

Entfernung Flughafen
Durchschnittliche Flugzeit ca. 14 Stunden (via Amsterdam & Saint Martin)

Unterkunft
Ca. 13 km² Fläche, Hauptstadt The Bottom

Tauchbasis
Tauchen ganzjährig (Hurrikan Saison von Mitte August bis Ende Oktober)

Sonstiges
Zeitzone: MEZ - 6 Stunden

Kreditkarten
Deutsche Staatsbürger benötigen für einen touristischen Aufenthalt kein Visum. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument.

Sprachen
Ca. 2 Tsd. Einwohner

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