Entdecke Tauchreisen nach Norwegen
(C) Gulen Dive Resort
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Tauchen in Norwegen mit dem Gulen Dive Center

Die Tauchbasis des Gulen Dive Resorts ist hervorragend ausgerüstet und bietet alles was das Taucherherz begehrt. Natürlich auch Nitrox und Trimix. Ein echtes Highlight ist das große Tauchboot, eine luxuriöse 16 Meter Yacht mit Aufenthaltsraum, drei Kabinen, Toiletten und Küche. Das Boot verfügt über eine Tauchplattform mit „Aufzug“, sodass auch Tek Taucher mit viel Gewicht bequem aus dem Wasser kommen. Des Weiteren steht ein kräftig motorisiertes 10,50 Meter Schlauchboot zur Verfügung. Spülbecken zum Reinigen der Ausrüstung, Ladebuchsen, ein Workshop, in dem auch kleinere Schäden an Trockenanzügen repariert werden oder Atemregler gewartet werden, ein Trockenraum sowie ein Schulungsraum sind Teil der Anlage. Es besteht auch die Möglichkeit sich die Ausrüstung (komplett oder Einzelteile) zu leihen. Neben Standard Ausrüstung mit Trockenanzügen, stehen auch UW-Kameras, UW-Scooter und Tek-Ausrüstung (Doppelpacks, Stages, etc.) zur Verfügung.

Täglich werden zwei Tauchausfahrten angeboten, die vorab mit den tauchenden Gästen besprochen werden. Nachmittagstauchgänge und Nachttauchgänge sind am Hausriff möglich. Neben dem regulären Programm organisiert das Gulen Dive Resort an diversen Terminen im Jahr besondere Themenwochen: Wrack Safaris, Kelpwälder Safaris, Nacktschnecken Safaris, Nesseltier Safaris und Fotografie Workshops. Auch wenn im Hochsommer die Wassertemperatur an der Oberfläche bis zu 22 Grad betragen kann, wird es in der Tiefe schnell kalt (um die 10 Grad in den Sommermonaten), weshalb die Ausrüstung kaltwassertauglich sein sollte und grundsätzlich mit Trockenanzug getaucht wird.

Highlights des Tauchgebietes

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Best of Gulen Dive Resort

Der Einstieg ins Hausriff des Gulen Dive Resorts ist unbeschwerlich und befindet sich direkt bei der Basis. Mit über 70 Nacktschneckenarten, zahlreichen skurrilen „Critters“, teilweise seltenen Fischarten und idealen Tauchkonditionen ist es ein echter Leckerbissen. Insbesondere für UW-Fotografen, denn es kann im Makro-Bereich sogar mit der indonesischen Lembeh Strait verglichen werden. Es ermöglicht diverse Tauchrouten in Tiefen zwischen 5 und 40 Metern. In den Frühlings- und Sommermonaten ist das Artenreichtum an Fischen am größten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit auch am höchsten, den Atlantischen Wolfsfisch vor die Maske zu bekommen, ein skurril aussehender Fisch der Steinbeißer Familie mit einem imposanten Gebiss, das den Verzehr von Seeigeln und Krustentieren ermöglicht.

Über 30 Wracks befinden sich in Reichweite der Basenboote, die meisten davon aus dem 2. Weltkrieg. Am bekanntesten ist das Wrack der Frankenwald, auch weil es wiederholt zum besten Wrack Norwegens gekürt wurde. Der 122 Meter lange deutsche Frachter sank am 6. Januar 1940, nachdem er aufgrund eines Navigationsfehlers auf Grund gelaufen war. Das Wrack liegt in einer Tiefe von 44 Metern auf Grund, wobei das Deck auf 24 – 34 Metern liegt. Das große Wrack befindet sich in recht gutem Zustand und kann durchaus mehrmals betaucht werden. Bei entsprechender Qualifikation kann es auch innen betaucht werden.

Bemerkenswert ist das Doppelwrack der Ferndale und Parat. Im Dezember 1944 lief der 116 Meter lange deutsche Frachter Ferndale auf Grund. Der 30 Meter lange Dampfer Parat eilte zur Hilfe, doch wurden beide Schiffe am Tag darauf von alliierten Fliegern versenkt. Sie liegen nur wenige Meter voneinander entfernt in einer Tiefe zwischen 7 und 65 Metern, weshalb der Tauchgang sowohl für Sporttaucher als auch für Tek-Taucher geeignet ist. Aufgetaucht wird entlang eines massiven Felsblocks, dem „Sail Rock“, der mit Anemonen, Fingerkorallen und Seescheiden bedeckt ist, zwischen denen sich viele Fische und sonstige Meeresbewohner tummeln.

Außergewöhnlich ist die Geschichte des Wracks der Bandak, denn es ist ein Schiff das zweimal gesunken ist. Der 42 Meter lange Küstenfrachter kollidierte 1937 in der Meerenge zwischen Dänemark und Schweden mit einem anderen Schiff und sank. Die Bandak wurde gehoben und war nach umfangreichen Reparaturen wieder einsatzbereit. Im Januar 1949 war das Schiff unweit des heutigen Standorts des Gulen Dive Resorts unterwegs, als es in einem Orkan zum zweiten Mal sank. Es liegt heute in einer Tiefe zwischen 18 und 28 Metern.

Ein weiteres beeindruckendes Wrack ist, aufgrund der beachtlichen Länge von 135 Metern und der Tatsache, dass es sehr gut erhalten ist, das Wrack der Welheim. Der 1939 vom Stapel gelaufene Frachter der deutschen Kriegsmarine wurde am 28. November 1944 von einem norwegischen Torpedoboot angegriffen und versenkt. Das Wrack liegt in einer Tiefe zwischen 14 und 70 Metern und ist sowohl für Sporttaucher als auch für Tek Taucher geeignet. Aufgrund der größeren Entfernung von der Tauchbasis wird es im Rahmen von Tagesausflügen betaucht.

Die Kelpwälder unweit des Gulen Dive Resort gelten als das bedeutendste Ökosystem Norwegens. Bis zu zwei Meter hoch werden die Pflanzen und bieten hunderten von Meeresbewohnerarten Nahrung und Schutz. Ein Blick unter das Dickicht sorgt immer wieder für Überraschungen. Mehrere außergewöhnliche Tauchspots befinden sich unweit der Tauchbasis und werden regelmäßig angefahren. „Regenwald der Meere“ werden die Kelpwälder oft auch genannt.

Man wird es kaum glauben, aber auch an der norwegischen Westküste gibt es Korallenriffe. Die Lederkoralle Alcyonium digitatum (auch als Tote Meerhand bekannt) gedeiht in Tiefen ab 20 Metern. Besonders üppig wächst sie an Steilwänden mit starker Strömung. Mehrere sehr schön bewachsene Wände befinden sich in Reichweite der Basenboote und werden als Strömungstauchgänge betaucht. Die Basis taucht dort, wenn die Strömung am schwächsten ist, damit man die bunte Pracht –teilweise unterhalb von Kelpwäldern– optimal genießen kann.

Der Tauchspot Stingray City befindet sich nur 15 Minuten von der Basis entfernt und gehört zu den beliebtesten Spots. Der sandige Meeresgrund fällt von 14 auf 25 Meter ab und man begegnet bei nahezu jedem Tauchgang Stachelrochen. Es ist auch einer der wenigen Spots, wo man gute Chancen hat einen Flügelbutt vor die Maske zu bekommen. Dieser Flachfisch bevorzugt nämlich normalerweise Tiefen von ca. 60 Metern. Auch einer Art von Leierfisch begegnet man an dem Spot recht häufig. Die männlichen Exemplare nehmen in der Paarungszeit (Anfang Sommer) prachtvolle Farben an.

Steckbrief

Hausriff
Hausrifftauchen

Flaschen und Ventile
Überwiegend 15 Liter Stahlflaschen aber auch 10 Liter, 12 Liter, Doppelpacks, Stage, DIN (INT Adaptoren sind verfügbar)

Nitrox
Nitrox gegen Gebühr, Trimix, Rebreather Support

Rebreather
Komplettsets mit Trockenanzügen in allen Größen, Ausrüstung für Tek Tauchen, UW-Kameras, UW-Scooter

Boote
16 m Tauchboot mit Aufenthaltsraum, drei Kabinen, Toiletten und Küche & 10,5 Meter Rib

Sicherheit
Sauerstoff, Erste-Hilfe-Koffer, Dekokammer in Bergen

Ausbildung
PADI Kurse bis zum Divemaster, Spezialitäten, Tek Kurse, Sidemount Kurs

Sprachen
Englisch, Norwegisch, eingeschränkt auch Deutsch

Empfohlene Taucherfahrung

Für Taucher mit Advanced Zertifizierung ab ca. 30 TG geeignet
Für erfahrene Taucher mit mindestens 50 geloggten TG geeignet