Entdecke Portugal - Azoren
(C) Daniel Brinckmann
(C) Daniel Brinckmann
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(C) Faial Resort Hotel

Tauchen auf den Azoren mit Haliotis Faial powered by Beluga

Mit den Taucherfahrungen, die wir auf den Azoren gesammelt hatten, entschlossen wir uns 2014 eine eigene Tauchbasis auf Faial zu eröffnen. Direkt im Azoris Faial Garden Hotel befindet sich die geräumige Tauchbasis Haliotis powered by Beluga. Die Tauchguides kennen Faial und ihre Unterwasserwelt wie ihre eigene Westentasche. Wer mit den Guides dieser Tauchbasis taucht, wird an Spots geführt, die abseits, ganz versteckt im Atlantik oder auch in abgelegenen Bereichen der Insel, liegen. Kleine Gruppen und geführte Tauchgänge sind die Grundlage für sicheres Tauchen auf den Azoren. Leihausrüstung, Blei und 12 Liter Stahlflaschen kann man in der Tauchbasis bekommen. 15 Liter Stahlflaschen gibt es gegen einen kleinen Aufpreis. Tauchausbildung aller Qualifikationen nach PADI ist möglich.

Die Tauchbasis ist im Besitz einer 12 Meter langen Valiant Patrol mit zwei Außenbordmotoren und insgesamt 400 PS. Das Zodiak „Lioti“ sorgt dafür, dass die Taucher sicher bei jedem Wetter durch den Atlantik gebracht werden. Über eine ausklappbare Leiter gelangen die Taucher ganz bequem in das Wasser und wieder heraus. Die bekannte Rückwärtsrolle und vor allem das mühsame Klettern sind also nicht unbedingt notwendig. Auf insgesamt fünf Bänken, unter denen das Equipment verstaut wird, nehmen die Taucher Platz. Aus Sicherheitsgründen befinden sich ein Sauerstoff Notfallkit, Rettungsringe, sowie Telefon und Erste–Hilfe–Koffer natürlich immer an Bord. Im Tauchpreis enthalten sind die gefüllten 12 Liter Stahlflaschen (15 Liter und Nitrox gegen Aufpreis vorhanden) sowie Bleigurt, Transport, Mittagssnack, Guide und Versicherung. Qualitativ hochwertige Aqualung Leihausrüstungen stehen in der Tauchbasis zur Verfügung. Interessant ist auch, dass deutschsprachiges Personal zur Verfügung steht.

Die beste Zeit nach Faial zu reisen, hängt von den Aktivitäten ab, die Du unternehmen möchtest. Whale Watching und Schnorcheln mit Delfinen eignen sich am besten in den Monaten von April bis September. April, Mai und Juni sind gute Monate für Makrofans: sieben verschiedene Arten von Nacktschnecken, Oktopusse und vieles mehr sind dann zu sehen. Die Sichtweiten liegen bei 12 bis 16 Metern. Großfische wie Mantas sind am besten in den Monaten von Juli bis September zu sehen. Das Wasser ist dann auch relativ warm (20-23 Grad). Muränen, Stachelrochen, Lippfische, Papageienfische, Lobster und Schrimps sind bei nahezu jedem Tauchgang zu sehen. Von Mai bis September ist die schönste Zeit zum Tauchen, das Wasser ist wärmer als in den übrigen Monaten des Jahres und es gibt Sichtweiten zwischen 20-25 Meter. Empfohlen wird ein 7 mm Anzug oder ein Halbtrockenanzug. Bei einem längeren Aufenthalt und vielen Tauchgängen empfiehlt es sich, einen wärmeren Anzug mitzunehmen.

(C) WASO - Haliotis Diving
(C) WASO - Haliotis Diving
(C) Haliotis Diving
(C) Rafa Idez Jr. - Haliotis Diving

Shark Weeks 2018 – dem Blauhai auf der Spur

Fast zehn Jahre ist es nun schon her, seit die Tauchgründe rund um die Azoren als exzellentes Haifisch-Revier entdeckt wurden und Tauchern aus aller Welt spannende und adrenalinreiche Tauchgänge ermöglicht werden. Hauptattraktion sind dabei die Blauhaie, die ab Juni die Gewässer der abgelegenen Atlantik-Inselgruppe heimsuchen. Mit jahrelanger Erfahrung, insbesondere was das Verhalten dieser faszinierenden Räuber in den vergangenen 2-3 Jahren betrifft, ist unser Partner Diving zu dem Schluss gekommen, dass in den ersten beiden Oktoberwochen die Blauhaie am ehesten, am schnellsten und in größerer Anzahl anzutreffen sind. Manchmal dauerte es gerade einmal 15 Minuten und 6-7 Exemplare fanden sich am Tauchspot ein!

Wir haben deshalb in Zusammenarbeit mit Haliotis Diving für Dich ein tolles Spezialpaket geschnürt. Zwei Termine Anfang Oktober 2018 auf Faial, wo wir dem Blauhai auf der Spur sind, inklusive attraktivem Rahmenprogramm und natürlich reichlich Tauchen.

Tag 1: Anreise und Einchecken im Hotel bzw. in der Tauchbasis.

Tag 2: Zwei lokale Tauchgänge am Morgen, ein Hai-Tauchgang am Nachmittag.

Tag 3: Ein Hai-Tauchgang am Morgen, Whale Watching Ausfahrt am Nachmittag.

Tag 4: Ein Hai-Tauchgang am Morgen, der Nachmittag steht frei zur Verfügung.

Tag 5: Ein Hai-Tauchgang am Morgen, Halbtagstour auf Faial mit dem Geländewagen.

Tag 6: Ein Hai-Tauchgang am Morgen, der Nachmittag steht frei zur Verfügung.

Tag 7: Tagesausflug zur Nachbarinsel Pico mit Weinprobe und Mittagsessen.

Tag 8: Auschecken und Rückreise.

Leistungen: Flug mit TAP Portugal und SATA Azores Airlines Frankfurt – Lissabon – Horta & retour, 20 kg Freigepäck (zusätzliches Gewicht auf Anfrage), inkl. Tax & Kerosin, alle notwendigen Transfers vor Ort, 7 Übernachtungen in einem Doppelzimmer im 4* Azoris Faial Garden Hotel, Verpflegung: Frühstück, 2 lokale Tauchgänge, 5 Ausfahrten zu Blauhai Spots mit 5 Tauchgängen, Flaschen, Blei, Guide, Snacks & Wasser zwischen den Tauchgängen, Ausflüge wie beschrieben, eine Whale Watching Ausfahrt, Insolvenzabsicherung.

Preis pro Person: ab € 1.699,- (Einzelzimmer auf Anfrage).

Termine: 01.10. – 07.10.2018 & 08.10. – 14.10.2018.

Highlights des Tauchgebietes

(C) Daniel Brinckmann
(C) Daniel Brinckmann
(C) Manuel Silva
(C) Daniel Brinckmann
(C) Daniel Brinckmann

Best of Haliotis powered by Beluga

Condor Bank: Die Condor Bank ist ein Tauchspot mitten im Atlantik. Er ist 20 Seemeilen von Faial entfernt und die Fahrt dorthin dauert je nach Wellengang eineinhalb bis zwei Stunden. Taucher sollten einigermaßen seefest sein, denn der offene Atlantik kann sehr rau sein. Die Ausfahrt lohnt sich allemal, denn die Condor Bank ist womöglich der beste Blauhai Tauchspot im Atlantik. Blauhaie können bis zu 3,40 Meter lang werden. Die Oberseite der Flossen, sowie der Rücken der Tiere weisen ein dunkles Blau auf, woher auch der Name stammt. Des Weiteren ist er bekannt für die längliche aber schmale Schnauze. Sein Lebensraum liegt entfernt von der Küste im Ozean. Er ist einer der weitverbreitetsten Knorpelfische und kommt vom Indischen Ozean bis hin zur Nordsee in fast allen ozeanischen Gewässern vor. Sein Jagdrevier reicht von der Meeresoberfläche bis zu 350 Metern Tiefe. Der Mensch ist neben dem Weißen Hai sein größter Feind. Durch Schleppnetze, Langleinen oder einfach nur unverantwortlich ins Meer geworfenen Müll sterben jährlich zehn bis 20 Millionen Blauhaie. Da die Tiere ihr Jagdrevier normalerweise außerhalb der Sporttauchgrenze haben, werden sie häufig durch Köder, die in 200 Meter Tiefe versesenkt werden, angelockt. Dies ist jedoch nichts für ungeduldige Taucher, denn die Haie lassen sich teilweise Zeit und kommen erst nach zwei Stunden, es kann aber auch genauso gut sein, dass sie schon nach nur 15 Minuten den Köder wittern und empor steigen. Die Strömung gestaltet den Tauchplatz anspruchsvoll.

Princess Alice Bank: Princess Alice Bank ist ein Unterwasserberg, der 45 Seemeilen (85 km) von der Küste entfernt liegt. Die Distanz wirkt auf manche Taucher abschreckend, doch der Aufwand wird mit absolut fantastischen Tauchgängen belohnt. Der Unterwasserberg erstreckt sich aus 2.500 Metern Tiefe bis ca. 30 Meter unter die Wasseroberfläche und bietet ein intensives und außergewöhnliches Taucherlebnis. Prinz Albert von Monaco entdeckte 1896 den Platz während einer Forschungsfahrt und taufte ihn nach seiner Tochter, Princess Alice. Hier steigen Tiefseeströmungen empor, die Meeressäuger, Großfisch und riesige pelagische Fischschwärme anlocken. Selten kommen auch Walhaie vorbei. Der Tauchspot ist bekannt wegen der Vielzahl an Teufelsrochen, die hier gesichtet werden, 20 Tiere pro Tauchgang sind keine Seltenheit.

Teufelsrochen haben ihren Namen durch Seefahrermythen, aufgrund ihres Aussehens und ihrer Fortbewegungsart, erhalten. Das teuflische Aussehen und die Leichtigkeit, wie sie durch das Wasser fliegen, war Anlass für Schauergeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts. Es wurde erzählt, dass Teufelsrochen die Ankerketten der Schiffe verschlingen, die Schiffe aus See ziehen und dort inklusive der Mannschaft versenken. Teufelsrochen sind gegenüber dem Menschen jedoch ungefährlich. Man unterscheidet zwei Arten: Mit Längen von bis zu acht Metern und einem Durchmesser von 6,70 Meter sind die Mantarochen die größten ihrer Gattung. Die Mobulas hingegen werden „nur“ 5,30 Meter lang. Die Teufelsrochen leben als Einzelgänger und in Gruppen. Sie ernähren sich von Zooplankton, Garnelen und selten auch von kleinen Fischen. Teufelsrochen bewegen sich durch Flügelschläge fort, vergleichbar mit Vögeln und unterscheiden sich deutlich von anderen, kleineren Rochenarten. Die Tauchsaison liegt zwischen Juli und September, da in den anderen Monaten zu viel Plankton die Sicht stark beeinträchtigt. In den Sommermonaten stehen Sichtweiten von 30 bis 50 Metern an der Tagesordnung. Starke Strömung erfordert ein Tauchen an der Strömungsleine. Deswegen ist der Tauchplatz nur für erfahrene Taucher geeignet.

Ausfahrten zur Princess Alice Bank müssen vor Ort extra dazu gebucht werden, da sie wetterabhängig sind.

Steckbrief

Hausriff
Kein Hausrifftauchen

Flaschen und Ventile
12 und 15 Liter Stahlflaschen, DIN & INT

Nitrox
Nitrox gegen Gebühr

Rebreather
Leihausrüstung in gängigen Größen

Boote
Hochseetüchtiges 12 m Schlauchboot

Sicherheit
Satelliten Telefon, GPS, Sauerstoff, Erste-Hilfe-Koffer, Dekokammer in Horta

Ausbildung
PADI Kurse bis zum Divemaster, Spezialitäten

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch

 

Empfohlene Taucherfahrung

Für erfahrene Taucher mit mindestens 50 geloggten TG geeignet

Wir empfehlen den Abschluss einer Tauchversicherung