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Reiseziele

Griechenland - Tauchen im Wrack Paradies

Das südosteuropäische Griechenland gehört wohl zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Das griechische Festland, die Halbinsel Peloponnes sowie eine Vielzahl anderer kleiner Inseln bilden dieses wunderschöne mediterrane Land, welches vom Mittelmeer, der Ägäis, dem Ionischen und dem Libyschen Meer umgeben ist. Aufgrund seiner Lage im östlichen Mittelmeerraum weist Griechenland generell höhere Temperaturen und geringere Niederschläge auf als z. B. Spanien oder Italien. Vor allem im Süden und auf den vorgelagerten Inseln ist es im Sommer besonders heiß und trocken. Im August erreicht die Wassertemperatur mit bis zu 28° C ihr Maximum.

Hauptstadt und Zentrum Griechenlands ist Athen. Sie wird von etwa 800.000 Menschen bewohnt, wobei es im Großraum der Stadt ca. drei Millionen sind. Als wirtschaftliches und vor allem kulturelles und historisches Zentrum Griechenlands ist Athen die ansehnlichste Metropole Südosteuropas. Griechenland beeindruckt nicht nur mit wunderschönen Stränden, azurblauem Wasser und einer atemberaubenden Gebirgslandschaft (trotz des maritimen Charakters hat Griechenland einen Gebirgsanteil von fast 80 %). Der Urlauber kann hier auch eine Menge über die antike Geschichte, die faszinierende Kultur und über Land und Leute erfahren. Ob in den großen Tourismuszentren oder in den kleinen ruhigen Bergdörfern, der Urlauber wird schnell feststellen, dass die viel gerühmte Gastfreundschaft der Griechen nicht unbegründet ist. Amtssprache ist seit 1948 zwar Neugriechisch, aber aufgrund des Tourismus, der seit den siebziger Jahren boomt, sprechen viele Griechen Deutsch oder Englisch.

Die besonders bewegte Geschichte Griechenlands, wird oft als Wiege Europas bezeichnet. Spuren der Geschichte begegnen dem Besucher selbst an den entlegensten Orten. Sie reicht über die Antike mit ihren herausragenden zivilisatorischen Leistungen in den Bereichen der Philosophie, der Naturwissenschaften, der Literatur und der Geschichtsschreibung, über die Epoche in der das Land zur römischen Provinz wurde und aus der schließlich das Byzantinische Reich hervorging, der Kolonialisierung weiter Teile des Landes durch das Königreich Venedig, bis hin zur Osmanischen Besatzung.

Von einem Aussteigerparadies und "Geheimtipp" in den 60er und 70er Jahren hat sich Griechenland heute zu einer erstklassigen Adresse auf der europäischen Tourismuslandkarte entwickelt. Urlaubsziele wie Mykonos, Santorin, Korfu oder Kreta sind inzwischen Jedem ein Begriff, doch ist nur Wenigen bewusst, dass das spärlich besiedelte Land (gut 50% der Bevölkerung wohnt in den Großräumen von Athen und Thessaloniki) mit seinen mehr als 3.000 Inseln (ca. 90 davon bewohnt) über eine erstaunliche Küstenlänge von fast 14.000 km verfügt. Es gibt wohl kaum ein Land in Europa, wo man neben komfortbetonten Urlaubsresorts noch unzählige einsame Strände und kleine Dörfer findet, wo die Bewohner den Besucher noch spontan zu einem Glas Wein einladen. So bietet Griechenland neben einer gut organisierten Tourismusbranche auch heute noch die herbe Ursprünglichkeit der 70er Jahre.

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"Little Venice" auf Mykonos
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Verwinkelte Gassen auf Paros
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Die Ägäisinsel Leros

Tauchen in Griechenland: fast schon ein Geheimtipp

Tauchen ist in Griechenland de facto erst seit 2006 erlaubt, was erklärt weshalb dieses Land mit einem –wie man meinen würde– schier endlosem Potential als Tauchziel noch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist. Dabei reicht ein Blick auf die Landkarte, um zu erahnen was die griechischen Gewässer rund um die zerklüftete Inselwelt zu bieten haben: von spektakulären Steilwänden, farbenprächtigen Grotten und Höhlen, atemberaubenden Canyons, bis hin zu zahlreichen betauchbaren Wracks (schätzungsweise 15.000 liegen in den griechischen Meeren auf Grund, etliche davon in hervorragender Verfassung und in Tiefen zwischen 15 und 40 m). Und dies bei vorzüglichen Sichtweiten bis teilweise 40 m und ohne jeglichen "Massenbetrieb" über den Tauchplätzen. Ob erfahren oder Anfänger, ob reiner Tauchurlaub oder Urlaub mit der Familie, ob beschaulich und ursprünglich oder Partyatmosphäre mit Flair – hier kommt jeder Taucher auf seine Kosten.

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Das Wrack der Lyctos bei Syros

Die Regionen

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Wann taucht man in Griechenland am besten?

In Griechenland wird von Mai bis Oktober getaucht, wobei das Wasser im Mai mit 19-21 Grad noch relativ kühl ist. Auf Kreta fängt die Tauchsaison bisweilen bereits im April an. Auch das Wasser ist ca. 2 Grad wärmer wie der Landesdurchschnitt. Im Ionischen Meer ist ab Anfang Oktober verstärkt mit Niederschlägen zu rechnen.

Luft- & Wassertemperatur in °C

Niederschlag in mm

Steckbrief

  • Durchschnittliche Flugzeit 3 Stunden
  • Freie Einreise für EU Bürger
  • Ca. 132 Tsd. km² Fläche
  • Hauptstadt: Athen
  • Ca. 12 Mio. Einwohner
  • Zeitzone: MEZ + 1 Stunde
  • Tauchen Mai bis Oktober (auf Kreta April bis November)

Tauchplätze in Griechenland